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Gedenkstein zur Synagoge in Freudenburg

Freudenburg, Gemeinde Freudenburg
Balduinstraße 7

Beschreibung

Im Herbst 1994 beriet der Freudenburger Gemeinderat über den Tagesordnungspunkt Bodendenkmal ehemalige Synagoge; Errichtung einer Gedenktafel. Ortsbürgermeister Braunshausen begründete den Antrag, in dem er anführte, daß viele Bürger nach Veröffentlichung des Buches Vergessene Zeugen und der Kundgebung auf dem jüdischen Friedhof ein sichtbare Zeichen der Erinnerung und des Gedenkens an ihre ehemaligen jüdischen Mitbürger setzen wollten. Hierfür gebe es keinen besseren Ort als den früheren Standort der Synagoge in der Mitte des Ortes, zumal der Gemeinderat dadurch einen Beschluss von 1962, die Reste der Synagoge abzureissen zwar nicht rückgängig machen, in gewisser Weise aber relativieren könne. Der Antrag wurde so angenommen. Am 31.01.1995 wurde der Beschluss gefasst, auf dem Platz der ehemaligen Synagoge ein Denkmal mit einer Bronzetafel zu errichten. Das Denkmal wurde am 02.02. 1995 feierlich enthüllt. Zu diesem Anlass gedachte dei Ortsgemeinde Freudenburg ihrer ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens, die in den Jahren von 1933 bis 1945 ins Exil getrieben, deportiert und ermordet wurden. Der persönlichen Einladung der Ortsgemeinde waren mehr als 30 in Freudenburg geborene jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger beziehungsweise ihre Nachkommen aus Israel, den USA, vor allem aber aus Frankreich und Luxemburg gefolgt. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Marken und Male / Ohne
Zeit:
2. Februar 1995
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.532767
lat: 49.540908
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.freudenburg.de/

Datenquelle

[1] Günter Heidt, Dirk S. Lennartz; Fast vergessene Zeugen, Juden in Freudenburg und im Saar-Mosel-Raum 1371-1943, Selbstverlag 2000

Bildquellen

1 Bild: Heid / Lennartz: Fast vergessene Zeugen. Verlag der Autoren, 2000
2 Bild: aus: Heid / Lennartz: Fast vergessene Zeugen. Verlag der Autoren, 2000

Stand

Letzte Bearbeitung: 21.06.2006

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