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Sankt Lucia - Schaftkreuz

Mürlenbach, Gemeinde Mürlenbach
Birresborner Straße

Beschreibung

Dicht neben der Kirche steht ein 2,50 m hohes Steinkreuz in Barockform. Im Ort erzählt man von diesem Kreuz folgende Sage: Ein Kaufmann aus Mürlenbach hatte zu Mayen Waren eingekauft. Als er zu Hause ankam und seine Waren näher ansah, stellte er zu seinem Entsetzen fest, dass in einem Gläschen Gold war. Da merkte er, dass der Teufel seine Hand im Spiele hatte, und er machte ein Gelübde, dass er neben der Kirche ein Kreuz errichten wolle, wenn er von den Nachstellungen des Teufels befreit würde. Und siehe, hierauf verwandelte sich die Ware in dem Gläschen wieder in ihre frühere Gestalt. Der Kaufmann beeilte sich, sein gegebenes Versprechen einzulösen. Bei der Renovierung der Kirche um 1957 wurde das Kreuz etwas von der Mauer weggesetzt. Damit kam auch der bis dahin unsichtbare Sockelstein zum Vorschein. Der vierkantige Fuß hat auf der vorderen Seite und auf den beiden Seitenflächen je ein flaches Buckelstück, wie es bei den Kreuzen jener Zeit üblich war. Außerdem ist am oberen Ende des Schaftfußes ein Altarvorsprung angebracht. Im oberen Teile des Schaftes ist eine Pietà ausgehauen und darunter einige Buchstaben, die aus einer späteren Zeit stammen mögen. Auf dem Schaftkapitell ein zweites breiteres Kapitell, das mit Barockzierwerk, mit Kartusche und einer Hausmarke ausgestattet ist. Auf der oberen Leiste des Kapitells ist die Jahreszahl 1756 eingehauen. Einfaches Balkenkreuz mit Corpus und Schild als Abschluss. Das Haupt des Gekreuzigten ist abgeschlagen. Die Buchstaben unterhalb der Pietà sind: J W M und S S M : sie dürften die Anfangsbuchstaben eines Familiennamens sein. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Bildstöcke und Kreuzwegstationen
Zeit:
1756
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.600755
lat: 50.150385
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.muerlenbach.de http://www.muerlenbach.de

Datenquelle

[1] Pater Josef Böffgen: Wegekreuze und Bildstöcke in und um Gerolstein", 1981.

Bildquellen

1 Bild: © Georg Jakob Meyer, Trier in: Wegekreuze und Bildstöcke in und um Gerolstein", 1981.
2 Bild: © Wilma Herzog, Gerolstein, 2014.
3 Bild: © Wilma Herzog, Gerolstein, 2014.
4 Bild: © Wilma Herzog, Gerolstein, 2014.

Stand

Letzte Bearbeitung: 20.12.2014

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