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Judenkirchhof - Inschrift

Pelm, Gemeinde Pelm

Naturschutzgebiet Gerolsteiner Dolomiten

Wortlaut der Schrifttafel. Übersetzung aus dem Lateinischen: "Der Göttin Caiva hat einen Tempel ganz auf seine Kosten Marcus Vitorius Pollentinus geschenkt und zur ständigen Unterhaltung des Gebäudes 100 000 Sesterzen gestiftet am dritten Tag vor den Nonen des Oktobers unter dem Konsulat von Glabrio und Torquatus ( 5.10. 124 n. Chr.) und damit sein Gelöbnis gern und nach Erfüllung eingelöst." Die Wissenschaftler, die nur Hochdeutsch sprechen, hatten immer Schwierigkeiten mit der Übersetzung von uralten mundartlichen Begriffen, die viel älter sind als die Hochsprache sind und die kaum aufgeschrieben wurde. Sie deuteten die ungewöhnlichen gehörten Laute um, dabei entstand aus dem Wort Jodd oder Jödd für Patin (Plural Jodde oder Jödde) ein falscher Begriff nämlich Jude. Generationen von Gerolsteinern habe dort oben gebuddelt und kleine Figürchen der Muttergottheiten und andere Weiheobjekte gefunden. Einige sind im Museum der Erlöserkirche zu sehen. Dann machte man nach dem ersten Weltkrieg dem Graben ein Ende, indem man das Areal mit Bäumen bepflanzte. Man begann 1985 die Grundmauern vor dem gänzlichen Verfall zu retten. [1]

Einordnung

Kategorie:
Archäologische Denkmale / Sakralbauten / Tempel, Heiligtümer
Zeit:
124 nach Chr.
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.674354
lat: 50.230603
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Judenkirchhof

Internet

http://www.landesmuseum-trier.de/ http://www.landesmuseum-trier.de/

Datenquelle

[1] Wilma Herzog, Gerolstein, 2012.

Bildquellen

1 Bild: © Wilma Herzog, Gerolstein, 2012.
2 Bild: © Wilma Herzog, Gerolstein, 2012.
3 Bild: © Wilma Herzog, Gerolstein, 2012.

Stand

Letzte Bearbeitung: 20.01.2013

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