Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





© OpenStreetMap Mitwirkende
CC-by-SA 2.0













zum Vergrößern auf das Bild klicken

Siegel und Stadtwappen

Bitburg, Gemeinde Bitburg

Beschreibung

Heinrich der Blonde, der Sohn von Ermesindis, verlieh Bitburg im Jahre 1262 die Stadtrechte. Nachfolgend die Transkription aus dem Urkundentext: "Im Namen der Heiligen und unteilbaren Dreifaltigkeit. Heinrich, Graf zu Luxemburg und Laroche, Markgraf zu Arlon. Wir wollen, dass alle Christgläubigen, gegenwärtige und zukünftige, wissen, dass wir in dem Bestreben, für Frieden und Ruhe unserer Bürger zu Bitburg zu sorgen, beschlossen haben, sie mit dem Privileg der Freiheit auszuzeichnen" (Urkundentext aus Wikipedia) Diese Freiheit gab Bürgern und Schöffen das Recht, einen der ihren zum Richter zu wählen, eigenes Gericht zu halten, eigene Masse und Gewichte festzusetzen, Weiden, Gewässer und Wälder der Stadt zu nutzen sowie die Stadt zu bewachen. Gleichzeitig erteilte man der Stadt Bitburg die Erlaubnis ein eigenes Siegel zu führen. Siegel Das Siegel (in verschiedenen Stempeln seit 1262) zeigt einen Turm (bzw. eine mehrtürmige Burg), rechts und links ein Kreuz, darüber ein Stern. Die zwei Kreuze deuten auf die beiden Kirchen im damaligen Bitburg hin. Die zwei Sterne sind Symbole für die zwei Adelsfamilien. Wappenbeschreibung: Das Stadtwappen (im Jahre 1909 genehmigt) zeigt in einem roten Feld ein goldenes, mit drei Zinnen gekröntes Tor, welches rechts und links von einem fünfstrahligen goldenen Stern über einem goldenen Nadelspitzkreuz flankiert ist. Erklärung: Der goldene Turm in Rot ist dem ältesten Siegel der Propstei und der Stadt Bitburg entnommen. Die Propstei Bitburg war einst ein größerer Verwaltungsbezirk Luxemburgs, dessen Herrschaftsbereich einen maßgeblichen Teil des Kreisgebietes umfasste. [von Lothar Monshausen, Bitburg]

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Wappen / Ohne
Zeit:
1909
Epoche:
Historismus / Jugendstil

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.528512
lat: 49.969514
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

Stadt Bitburg im Internet http://www.bitburg.de/

Datenquelle

Lothar Monshausen, Fotostream http://www.flickr.com/photos/lomo56/tags/meteorite/

Bildquellen

1 Bild: Bronze-Siegelstempel der Stadt Bitburg aus dem Jahre 1336 (Lothar Monshausen, Bitburg)
2 Bild: Bronze-Siegelstempel der Stadt Bitburg aus dem Jahre 1336 (Lothar Monshausen, Bitburg)
3 Bild: Bronze-Siegelstempel der Stadt Bitburg aus dem Jahre 1336 (Lothar Monshausen, Bitburg)
4 Bild: Bronze-Siegelstempel der Stadt Bitburg aus dem Jahre 1336 (Lothar Monshausen, Bitburg)

Stand

Letzte Bearbeitung: 30.06.2010

Die Datenbank zum Mitmachen

Sie haben weitere Informationen und/oder Bilder zu diesem Kulturdenkmal oder zu anderen Kulturdenkmälern in der Region Trier. Wir freuen uns über alle weiteren Informationen. Bitte senden Sie uns eine e-mail an kulturdatenbank@gmx.de.

Vielen Dank!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Personen, die uns im Laufe der Jahre so viele Bilder und Objektbeschreibungen zugesendet haben. Ihre Namen sind auf den jeweiligen Seiten vermerkt. Darüber hinaus bedanken uns bei folgenden Institutionen für die Unterstützung unseres Projekts:


Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz


 
Fachbereich Wirtschaft und Rechenzentrum

 
NETGis, Gesellschaft für Geoinformation und Umweltplanung


Soziale Netzwerke

Bookmarken Sie diese Seite in einem sozialen Netzwerk:

facebook  twitter  studiVZ  Google  del.icio.us  digg  mrwong  webnews  yigg



Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit