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Alter Scharzhof - Hofhaus

Scharzhofberg, Gemeinde Wiltingen
Scharzhofstraße

Hofhaus

An der Strasse von Wiltingen nach Oberemmel direkt vor dem Scharzhofberg, einem der berühmtesten deutschen Weinberge Bei den Scharzhöfen handelt des sich um zwei sehr unterschiedliche Gebäudegruppen: den alten und den neuen Scharzhof. Die Geschichte des Scharzhofs läßt sich bis in das 10. Jahrhundert zurückverfolgen. Der Scharzhof gehörte zuerst dem Trierer Kloster Maria ad martyres, später der Abtei Sankt Marien. Von der Strasse Oberemmel-Wiltingen fällt zuerst der schlossartige, 1890 gebaute und 1917 nach einem Brand in seiner jetzigen Form erstellte neue Scharzhof auf. Die Scharzhöfe sind nur von aussen zu besichtigen. Der neue Scharzhof ist als Binnenhofanlage konzipiert und liegt in einem parkähnlichen Garten. Im Inneren reichhaltige Ausstattung aus der Erbauungszeit. Nördlich des neuen Scharzhofs (von der Strasse aus gesehen hinter dem neuen Scharzhof) liegt der 1719 errichtete Gebäudekomplex des alten Scharzhofs mit (ehemaliger) Kapelle, Hofhaus und Wirtschaftsgebäude. Im Inneren präsentieren sich die Gebäude in der Raumaufteilung der Erbauungszeit. Die Originale Ausstattung (Kölner Decken, Takenanlage, etc.) Die hohe Domkirche besitzt heute in zwei Weingütern 22 Hektar Rebfläche: den Scharzhof bei Wiltingen an der Saar und das Gut Avelsbach bei Trier. Der Scharzhof war bis zur Französischen Revolution Klostergut. Durch die Säkularisation kam der ganze Klosterbesitz in Privathand. In den Jahren 1851 / 1852 erwarb die Hohe Domkirche einen Teil des Scharzhofbesitzes und bewirtschaftet dort heute rund 10 ha. http://www.bischoeflicheweingueter.de/html/dom.html

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wohn- und Wirtschaftsgebäude / Bäuerliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Zeit:
1719
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.612584
lat: 49.650996
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im obersten Scharzerbrühl

Internet

www.bischoeflicheweingueter.de/html/dom.html http://www.bischoeflicheweingueter.de/html/dom.html

Datenquelle

Udo Fleck und Bernd Röder (Hrsg.), Weinschlösser an Mosel, Saar und Ruwer, Spee-Verlag. 2000. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg.

Bildquellen

1 Bild: Elke van Geldern, Konz; in Weinschlösser an Mosel, Saar und Ruwer

Stand

Letzte Bearbeitung: 17.01.2002

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