Datenbank der Kulturgüter
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Gedenkstein Sowjetische Kriegsgefangene

Beuren, Gemeinde Beuren (Hochwald)

KZ-Gedenkstätte Hinzert

Inschrift: Den sowjetischen Opfern des SS-Sonderlagers Hinzert. September 1941. Aus dem 300 sowjetische Kriegsgefangene umfassenden Arbeitskommando des Truppenübungsplatzes Baumholder wurden am 16. Oktober 1941 von der Gestapo Trier 70 Männer "abgeholt", um sie einer "Sonderbehandlung zuzuführen. Grundlage dafür war der so genannte "Kommissarbefehl". Aus dem 300 sowjetische Kriegsgefangene umfassenden Arbeitskommando des Truppenübungsplatzes Baumholder wurden am 16. Oktober 1941 von der Gestapo Trier 70 Männer "abgeholt", um sie einer "Sonderbehandlung zuzuführen. Grundlage dafür war der so genannte "Kommissarbefehl". Diesem Befehl Hitlers zufolge sollten politische Offiziere ("Kommissare"), die in der Sowjetarmee für die kommunistische Schulung der Soldaten zuständig waren, nach ihrer Gefangennahme ermordet werden. Zwei Lastwagen brachten die 70 Kriegsgefangenen nach Einbruch der Dunkelheit in das SS-Sonderlager/KZ Hinzert. Den Ahnungslosen gaukelte man vor, sie müssten sich vor einem neuen Arbeitseinsatz einer medizinischen Untersuchung unterziehen und sich impfen lassen. Einzeln wurden sie in die Quarantänebaracke geführt, wo ihnen jedoch eine tödliche Zyankalilösung injiziert wurde. Noch während der Nacht verscharrte man die Ermordeten in den bereits vorbereiteten Massengräbern, die im Wald versteckt lagen.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Marken und Male / Ohne
Zeit:
1988
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.880789
lat: 49.706432
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Hochwald

Internet

http://www.gedenkstaette-hinzert-rlp.de/

Datenquelle

- SS-Sonderlager / KZ Hinzert. Landeszentrale für politische Bildung. - Wegekreuze und Gedenksteine Aus dem Hochwald Herausgeber Arbeitskreis Heimatkunde im Bildungswerk Johanneshaus Hermeskeil 1991.

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 05.04.2014

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