Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





© OpenStreetMap Mitwirkende
CC-by-SA 2.0





Ortsname / Ortsgeschichte

Leidenborn, Gemeinde Leidenborn

Beschreibung

Bei Lautzerath gefundene Hügelgräber deuten auf eine frühe keltische Besiedlung. In der Gemarkung Leidenborn wurden auch Funde aus der Römerzeit gemacht. Der heutige Ort entstand während der mittelalterlichen Rodungsphasen, was sich aus der Endung des Ortsnamens deuten läßt. In der Feudalzeit gehörte Leidenborn zur Grafschaft Vianden im Herzogtum Luxemburg. Im 17. Jahrhundert wurde das Dorf von einer Pestepidemie heimgesucht, die die Bevölkerung stark dezimierte. In preußischer Zeit wurde Leidenborn Bürgermeisterei und erhielt ein Amtsgebäude und eine kleine Polizeistation mit eigenem Gefängnis. Der Westwallbau brachte Leidenborn nach einem anfänglichen Aufschwung viel Leid im Zuge der Ardennenoffensive. Mehrmaliger Frontwechsel führte dazu, dass der Ort zu 90% zerstört wurde. Minenfelder forderten auch nach Beendigung des Krieges zu zahlreichen Opfern unter der Zivilbevölkerung.

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.216715
lat: 50.137765
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.leidenborn.de/

Datenquelle

http://www.eifeltour.de/ Copyright © Marzellus Boos.

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 21.07.2001

Die Datenbank zum Mitmachen

Sie haben weitere Informationen und/oder Bilder zu diesem Kulturdenkmal oder zu anderen Kulturdenkmälern in der Region Trier. Wir freuen uns über alle weiteren Informationen. Bitte senden Sie uns eine e-mail an kulturdatenbank@gmx.de.

Vielen Dank!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Personen, die uns im Laufe der Jahre so viele Bilder und Objektbeschreibungen zugesendet haben. Ihre Namen sind auf den jeweiligen Seiten vermerkt. Darüber hinaus bedanken uns bei folgenden Institutionen für die Unterstützung unseres Projekts:


Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz


 
Fachbereich Wirtschaft und Rechenzentrum

 
NETGis, Gesellschaft für Geoinformation und Umweltplanung


Soziale Netzwerke

Bookmarken Sie diese Seite in einem sozialen Netzwerk:

facebook  twitter  studiVZ  Google  del.icio.us  digg  mrwong  webnews  yigg



Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit