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Eisenhüttenwerk Merkeshausen

Merkeshausen, Gemeinde Oberpierscheid

Beschreibung

1779 [erhielt] in Bürger der Stadt Luxemburg, Nikolaus Loutz, vom Luxemburger Provinzialrat die Genehmigung forge et fourneaux unweit Altscheid in einem bislang wüsten, unbewohnten und schwer zugänglichen Gebiet an der Prüm zu errichten. Gleichzeitig bekam der Unternehmer das Recht, die Erzminen bei Altscheid auszubeuten. [1] [1892] wurde anstelle des ehemaligen Reitwerks Schloss Merkeshausen mit mehreren Nebengebäuden errichtet. [2] Reitwerke (auch Reidtwerk, von ahd. rîtan "herstellen, zurechtmachen, bereitmachen, fertigmachen", im Neuhochdeutschen nur noch im Kompositum bereiten) sind vorindustrielle Eisenproduktionsstätten, die vom Hochmittelalter bis zur Industrialisierung zuerst in der Eifel und später in der Voreifel am Vichtbach und Wehebach betrieben wurden. Mit ihrer Entwicklung im 14. Jahrhundert kam der Beruf des Reitmeisters (auch Reidtmeisters) auf. [3]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wirtschaft, Gewerbe und Verkehr / Eisenwerke
Zeit:
1779
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.41746
lat: 50.03889
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im verbrannten Berg

Internet

http://de.wikipedia.org/wiki/Oberpierscheid

Datenquelle

[1] Peter Neu: Eisenindustrie in der Eifel. Lanschaftsverband Rheinland, Amt für rheinische Landeskunde; 1988. Rheinland-Verlag GmbH, Köln. ISBN 3-7927-0978-3 [2] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.3 Wernersche Verlagsgesellschaft ISBN 3-88462-170-X [3] Seite "Reitwerk". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. April 2014, 09:30 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Reitwerk&oldid=129321538 (Abgerufen: 28. Dezember 2014, 12:35 UTC)

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 28.12.2014

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