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Menhir (1)

Farschweiler, Gemeinde Farschweiler

Beschreibung

Stein von Farschweiler. Ein obeliskartiger Stein, wohl 3 Meter lang liegt nach Osten umgefallen an dem Waldgrenzgraben etwa 1.1 Kilometer nordwestlich von Farschweiler, nördlich vom Punkt 490,5. Die Gesteinsart, ein rotes Sandsteinkonglomerat scheint es zu sein, wurde mir als nicht ortsständig bezeichnet, es muss also von anderswo herangeholt sein. >Zugang: Von der Bundesstraße 52 (Trier-Hermeskeil) nimmt man die Ausfahrt Farschweiler. Nach den ersten Häusern biegt man in einer 180-Grad-Kehre am unteren Ende der Kehre (vor dem Ortsschild) nach rechts in einen asphaltierten Feldweg ab. Der Weg führt am Waldrand entlang. Der Asphaltweg biegt nun bald nach links in die Felder ab. Man bleibt aber auf dem nun nicht mehr asphaltierten Weg am Waldrand. Bald darauf kommt eine Verzweigung halblinks oder halbrechts (hier geht es zu den Hügelgräbern und zum Stein von Beuren). Man nimmt den etwas schwächeren Weg halbrechts. Der Weg ist nur im Wald und läuft in etwa 10-2Entfernung parallel zum Waldrand. Rechts vom Weg ist zunächst Hochwald. Dieses wechselt nun zum Brombeergebüsch mit etwas Laubbäumen. Nach ein paar weiteren Metern kommt links eine sehr auffällige Schneise durch die man auf die Felder sieht. Der Hinkelstein steht etwa 5m rechts vom Weg entfernt genau gegenüber dieser Schneise hinter einer Doppelbuche. Im Sommer ist er möglicherweise vollkommen vom Brombeergebüsch versteckt. Der Besuch des Steins läßt sich sehr gut mit einem Besuch der Hügelgräber und des Steins von Beuren kombinieren. Erstaunlicherweise stehen die Hinkelsteine von Thomm, Farschweiler und Beuren exakt in einer Linie. (Prof. Dr. Helge Rieder )

Einordnung

Kategorie:
Archäologische Denkmale / Steinmale, Menhire / Ohne
Zeit:
Bis circa 500 vor Chr.
Epoche:
Vor- / Frühgeschichte

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.841675
lat: 49.72259
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Kühunter

Internet

http://www.farschweiler.de/

Datenquelle

Paul Steiner: "Steine als uralte Kulturzeichen im Trierer Land" Trierischer Volksfreund Nr.55, Jahrgang 1930.

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2001
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2001

Stand

Letzte Bearbeitung: 14.08.2001

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