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Schloss Monaise - Monopterus

Euren, Gemeinde Trier
Monaiser Straße

Denkmalzone Schloss Monaise

1779–83 nach Plänen von François Ignace Mangin als Sommersitz des Trierer Domdechanten Philipp Franz Wilderich Nepomuk von Walderdorf errichtet; dreigeschossiger kubischer Bau zu 3 x 7 Achsen über doppelgeschossigem Keller, ein weiteres Geschoss im Abschlussgebälk integriert, darüber dreiteiliges Walmdach mit kuppelig erhöhtem Mittelteil; dreiachsiger Mittelrisalit auf der Eingangsseite in den beiden Hauptgeschossen als Loggia hinter vier kolossalen ionischen Säulen ausgebildet; frühklassizistischer Bau von überregionaler Bedeutung, zugehörig Garten mit Monopteros, Grabkapelle und Gloriette sowie Hofgut (Alte Monaiser Straße 2,3,4). [1] Im Barock beziehungsweise im Klassizismus ist der Monopteros als Musentempel ein beliebtes Baumotiv in englischen und französischen Gärten. Auch in der deutschen Parklandschaft ist der Monopteros vertreten, obgleich er manchmal nur vier bis acht Säulen hat. Höhere Säulenzahlen kommen etwas seltener vor. Der Monopteros im Englischen Garten in München sowie ein Tempel im Hayns Park in Hamburg-Eppendorf sind bekannte Beispiele. Manche Brunnen in Parks und Kurbadanlagen haben das Aussehen eines Monopteros. Manche Monopteroi sind mit Staffagebauten wie einer Portikus versehen, die dem Monopteros vorgelagert wurden. Diese wiederum haben dabei nur eine gestalterische Funktion, da ihr Vorhandensein nicht zwingend erforderlich ist, um einen Zugang zu dem von allen Seiten offenen Tempel zu erhalten. Mancher Monopteros wird wegen seines kreisrunden Grundrisses als Rotunde bezeichnet. Auch die Tholos lässt sich so nennen. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass manche Monopteroi vier- und mehreckige Grundrisse haben, die somit nicht als Rotunde zu bezeichnen sind. Als Beispiel sei der Musentempel mit der Muse Polyhymnia im Park Schloss Tiefurt genannt, der einem sechseckigen Grundriss aufweist. [2]

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Mangin, François Ignace (Architekt),* 31. Juli 1742 in Pont-à-Mousson; † 1809 Paris.
Kategorie:
Naturobjekte / Parks, Gärten und Friedhöfe / Schlossgärten
Zeit:
1779-83
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.60137
lat: 49.71728
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Monaise

Internet

http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1998127108174

Datenquelle

[1] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010. [2] Seite "Monopteros (Tempel)". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. März 2014, 19:35 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Monopteros_(Tempel)&oldid=128579824 (Abgerufen: 13. Juni 2014, 10:59 UTC)

Bildquellen

1 Bild: © Siegfried Haack, Wittlich, 2006. http://www.siegfried-haack.de/

Stand

Letzte Bearbeitung: 14.06.2014

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