Datenbank der Kulturgüter
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In der Wolfskaul

Hofweiler, Gemeinde Welschbillig

Beschreibung

1720: Zur Wolffs kauhl [1] Flurnamen wie Wolfskaul verweisen in der Hofweiler Gemarkung auf eigentümliche Berührungen zur Natur in frühen Zeiten. Wölfe gab es in Teilen der Eifel noch bis weit ins 19. Jahrhundert. Man versuchte sie in Fallgruben und mit Schlingen zu fangen. Prämien waren auf Abschüsse ausgesetzt. [2] Wolf: Wohl größtenteils zu althochdeutsch mittelhochdeutsch wolf st. M. ‚Wolf‘. Die Namen erinnern an bezeugte oder vermutete Aufenthaltsorte der Tiere. Die große Bedeutung der Wölfe und das Ausmaß der oft eingebildeten Bedrohung für die Menschen spiegelt sich in der Häufigkeit der Namen, insbesonders in der Vielfalt der Kombinationstypen wider. So weisen etwa Wolfsgarten, -grube, -kaute oder -loch auf Fallen zum Fangen der Wölfe hin. [3]

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Flurnamen
Zeit:
1720
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.62615
lat: 49.86225
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: In der Wolfskaul

Internet

http://www.welschbillig.de/

Datenquelle

[1] Grund- und Extraktenbuch von 1720 LHAKo 1C Br. 15332 [2] Rudolf Müller: Hofweiler. Ein Eifeldorf und seine Geschichte. Hrsg. Vom Heimat- und Kulturverein Hofweiler e.V., 2009. ISBN 978-3-00-029721-2 [3] Hessisches Flurnamenarchiv Gießen / Prof. Dr. Hans Ramge http://lagis.online.uni-marburg.de/de/help/info/sn/mhfb?lemma=Wolf

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 16.04.2015

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