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Erste Erwähnung als Nidenbuch

Neidenbach, Gemeinde Neidenbach

Beschreibung

Der 1177 erstmals genannte Ort Nidenbuch liegt mit seiner Gemarkung ganz auf dem oberen Buntsandstein, dürfte also nicht bis in die Zeit der fränkischen Landnahme zurückreichen. Bemerkenswert ist, dass sich die Westgrenze der Gemarkung wie bei den südlich gelegenen Orten Malbergweich und Fließem an der Römerstraße Trier-Köln orientiert. Bis 1794 stand Neidenbach unter zwei verschiedenen Landeshoheiten: Etwa die Hälfte des Ortes gehörte zum kurtrierischen Amt Kyllburg, die andere Hälfte zur luxemburgischen Herrschaft Malberg. 1531 wurden neun trierische und fünf luxemburgische, 1624 ebenfalls neun trierische, 1636 aber acht luxemburgische Feuerstätten gezählt. Nach einem starken Rückgang während des Dreißigjährigen Krieges hatte Neidenbach im frühen 18. Jahrhundert wieder seine frühere Größe erreicht und wuchs seitdem kontinuierlich weiter; 1818 betrug die zahl 234. Bereits früher waren auf der Neidenbacher Gemarkung in mehreren Brüchen Sandsteine gewonnen worden, doch ermöglichte erst der Bau der Eifelbahn um 1870 einen Abtransport in größerem Umfang. Die wichtigste Phase setzte für Neidenbach Mitte der achtziger Jahre ein, als die Bergische Werkzeugfabrikation in großem Umfang Schleifsteine mit feinkörniger Struktur benötigte, die sich in Neidenbach in günstigen Abbaulagen gewinnen ließen.

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
1177
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.552105
lat: 50.091755
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.neidenbach.de/ http://www.neidenbach.de/

Datenquelle

http://www.stadt-kyllburg.de/tourist-info/

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000

Stand

Letzte Bearbeitung: 13.11.2001

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