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Erste Erwähnung als Grandesdorf

Gransdorf, Gemeinde Gransdorf

Beschreibung

Das im Jahr 1098 erstmals erwähnte Grandesdorf gehört wie Gindorf aufgrund seines Namensbestandteils -dorf zu den Siedlungen der fränkischen Landnahme auf der Kalkhochfläche zwischen Kyll und Salm-Wittlicher Wald. Es nimmt mit Spangdahlem den östlichen Rand dieser Hochfläche ein; weniger als einen Kilometer ostwärts beginnen die ausgedehnten Waldgebiete des Buntsandsteinrahmens, in die die Gemarkung Gransdorfs jedoch nicht weit hineinreicht. Der Ort selbst liegt im Tal des Spanger Baches, der rund vier Kilometer nordwestlich entspringt und bei Gransdorf mit einem weiten Bogen seine Laufrichtung von Ost auf Südwest dreht. Wie Badem und Gindorf gehörte Gransdorf bis 1672 zur Probstei Bitburg, danach zur Herrschaft Bitburg. In der Gransdorfer Gemarkung liegen drei weitere, früher allesamt selbständige Wohnplätze: die Biermühle direkt unterhalb der Einmündung des Bierbaches in den Kailbach, Hof Eulendorf nördlich des Ortes an der Straße nach Oberkail und Hof Gelsdorf auf dem flachen Höhenrücken zwischen Gransdorf und Gindorf. Bei Eulendorf und Gelsdorf lassen die Namen eine Gründung in fränkischer Zeit erschließen. Gelsdorf, im Jahr 1177 (Geuelestorp) als Eigenhof der Abtei Himmerod erstmals urkundlich erwähnt, wurde nach der Säkularisation im 19. Jahrhundert mehrfach geteilt und um einzelne jüngere Gehöfte zu einer weilerartigen Ansiedlung erweitert, doch ist die Gesamtanlage mit mehreren Einzelgebäuden des späten 18. und frühen bis mittleren 19. Jahrhunderts gut erhalten (Gelsdorf 2-6). Das Hauptgebäude von Hof Eulendorf wurde l818 zunächst als großes Quereinhaus neugebaut, im Laufe des 19. Jahrhunderts aber zum Vierseithof erweitert. Das um 1864 geteilte Anwesen ist eines der größten in der weiteren Umgebung und sowohl in der Anlage wie in den Einzelbauten kaum verändert. Auf der Biermühle steht mit dem Mühlengebäude von 1580 einer der ältesten Profanbauten des Kreisgebietes. Die übrigen Baulichkeiten, zwei Quereinhäuser, weitere Wirtschaftsgebäude und eine kleine Kapelle, stammen aus dem späten 18. und dem 19. Jahrhundert und bilden mit dem Mühlengebäude eine Gesamtanlage, deren Bedeutung durch die unberührte Lage im Kailbachtal noch erhöht wird.

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
1098
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.69039
lat: 50.017347
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.gransdorf.de/

Datenquelle

http://www.stadt-kyllburg.de/tourist-info/

Bildquellen

1 Bild: © Dorothea Witter-Rieder, Konz, 2002
2 Bild: © Dorothea Witter-Rieder, Konz, 2002

Stand

Letzte Bearbeitung: 30.01.2002

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