Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





© OpenStreetMap Mitwirkende
CC-by-SA 2.0







zum Vergrößern auf das Bild klicken

Ortsgeschichte

Träg, Gemeinde Welschbillig

Beschreibung

Die Anfänge von Träg als Streusiedlung im Randbereich von Welschbilliger zur Möhner Gemarkung am "Möhnerberg" liegen gut 200 Jahre zurück. In der französischen Katasteraufnahme von 1810 ist ein einzelnes Haus am Träger Berg oberhalb der Burgsmühle erkennbar. Es handelt sich wahrscheinlich um eines der "Simonshäuser", die in späteren amtlichen Veröffentlichungen mehrfach auftreten. Als weiteres Anwesen kam 1847 das "Dienhardshaus" weiter oberhalb am Welschbilliger Weg hinzu. Im Jahr 1861 zählte Träg erst einige wenige verstreute Häuser mit insgesamt 34 Einwohnern. Auch danach wuchs die Siedlung nur langsam und war noch in den 1920er Jahren nur über Feldwege erschlossen. Der Ortsname Träg leitet sich ab von "Triesch" oder "Driesch" für Wild- oder Ödland. Einzelne Siedlungsfunde aus der Römerzeit sind bisher nicht näher bestimmbar. Die Häuser der Siedlung waren entlang der sogenannten "Draft" zwischen Welschbillig und Möhn aufgeteilt, was auch eine unterschiedliche schulische und kirchliche Orientierung mit sich brachte. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg bekam Träg 1952 einen Stromanschluss und in den 1960er Jahren auch einen Anschluss an die öffentliche Wasserleitung sowie eine geteerte Kreisstraße nach Welschbillig und nach Möhn. Seit Ende der 1950er Jahre besuchten alle Träger Kinder auf Wunsch der Eltern die Volksschule in Welschbillig. Im Dezember 1998 fasste der Gemeinderat von Welschbillig den Beschluss, ab der Kommunalwahl vom 13. Juni 1999 einen eigenen Ortsbezirk Träg innerhalb der Mehrortsgemeinde Welschbillig zu bilden. Vorangegangen war eine Bürgerversammlung in Träg, wo die große Mehrheit der Teilnehmenden den Wunsch nach einem eigenständigen Ortsbezirk bekundet hatte. Seit Mitte 1999 verfügt Träg als neuer Ortsteil von Welschbillig somit über einen eigenen Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher. Seitdem bildet der Ortsteil Träg auch einen eigenständigen Wahlbezirk, wobei die Grillhütte regelmäßig als Wahllokal genutzt wird. [1]

Einordnung

Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Ohne
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.5936
lat: 49.84766
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet

http://heimatverein-träg.de

Datenquelle

[1] Homepage Heimatverein Träg 1975 e.V. http://heimatverein-träg.de/traeg/

Bildquellen

1 Bild: © Heimatverein Träg 1975 e.V. http://heimatverein-träg.de

Stand

Letzte Bearbeitung: 26.11.2015

Die Datenbank zum Mitmachen

Sie haben weitere Informationen und/oder Bilder zu diesem Kulturdenkmal oder zu anderen Kulturdenkmälern in der Region Trier. Wir freuen uns über alle weiteren Informationen. Bitte senden Sie uns eine e-mail an kulturdatenbank@gmx.de.

Vielen Dank!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Personen, die uns im Laufe der Jahre so viele Bilder und Objektbeschreibungen zugesendet haben. Ihre Namen sind auf den jeweiligen Seiten vermerkt. Darüber hinaus bedanken uns bei folgenden Institutionen für die Unterstützung unseres Projekts:


Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz


 
Fachbereich Wirtschaft und Rechenzentrum

 
NETGis, Gesellschaft für Geoinformation und Umweltplanung


Soziale Netzwerke

Bookmarken Sie diese Seite in einem sozialen Netzwerk:

facebook  twitter  studiVZ  Google  del.icio.us  digg  mrwong  webnews  yigg



Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit