Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





© OpenStreetMap Mitwirkende
CC-by-SA 2.0









zum Vergrößern auf das Bild klicken

Siedlungsreste Unterm Babüsch

Kimmlingen, Gemeinde Kordel

Beschreibung

[...] Hauptlehrer Tonner [1909-1929 Lehrer in Kordel] hatte wie erwähnt, eine Leidenschaft für die heimatkundliche Geschichtsforschung. Auch seine Schüler suchte er für dieses Gebiet zu begeistern, indem er sie in seine Ausgrabungen einbezog: "Auf dem Bann Cordel am Rabenborn, unterhalb Barbüsch, legte ich mit meinen Schülern die Grundmauern eines römischen Baues, eine Fundamentenmauer aus Buntsandstein von genau 20 m Länge, frei. Mehrere Wagen voll gebrannter Dachziegel, teils noch geschmiedete Nägel wurden ausgegraben, im Felde des Matth. Reuter von Kimmlingen. Einen Ziegel mit Stempel wurde dem Museum in Trier übergeben." Nach der amtlichen Fundkarte liegt der Fundort in Flur 47. Es handelt sich hier um die noch heute landwirtschaftlich genutzte Fläche ca. 500 m oberhalb der 3 ersten Häuser und der Kapelle am Ortseingang der Kreisstraße 22 von Kordel kommend. Die Fläche grenzt an den auf Butzweiler Bann liegenden Barbüsch; einen ausgedehnten Walddistrikt. Eine Rückfrage beim Landesmuseum bestätigte die Angaben von Lehrer Tonner. Der Fund hat die Registrierungsnummer 235 erhalten mit der Fundbenennung: 1 Tegula-Stück mit Stempel / VENANTIVS, Leihgabe Tonner. [1]

Einordnung

Kategorie:
Archäologische Denkmale / Siedlungswesen / Siedlungen
Zeit:
2. bis zum Ende des 4. Jahrhunderts
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.613384
lat: 49.829947
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Rabenborn

Internet

http://gemeinde-kordel.de/

Datenquelle

[1] Josef Müller: Die Schule in Kordel. Hrsg. Verbandsgemeinde Trier-Land. 1. Auflage 2005. ISBN 3-00-015402-7 [2] Fundkarte des südlichen Langmauerbezirks. Auszug aus den Mtbl. Welschbillig 6105 und Trier 6205. In: Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Trierer Landes und seiner Nachbargebiete. Hrsg. Rheinisches Landesmuseum Trier; 34. Jahrgang, 1971. Paulinus Verlag. www.landesmuseum-trier-shop.de

Bildquellen

1 Bild: Google Earth
2 Bild: Google Earth

Stand

Letzte Bearbeitung: 30.12.2009

Die Datenbank zum Mitmachen

Sie haben weitere Informationen und/oder Bilder zu diesem Kulturdenkmal oder zu anderen Kulturdenkmälern in der Region Trier. Wir freuen uns über alle weiteren Informationen. Bitte senden Sie uns eine e-mail an kulturdatenbank@gmx.de.

Vielen Dank!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Personen, die uns im Laufe der Jahre so viele Bilder und Objektbeschreibungen zugesendet haben. Ihre Namen sind auf den jeweiligen Seiten vermerkt. Darüber hinaus bedanken uns bei folgenden Institutionen für die Unterstützung unseres Projekts:


Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz


 
Fachbereich Wirtschaft und Rechenzentrum

 
NETGis, Gesellschaft für Geoinformation und Umweltplanung


Soziale Netzwerke

Bookmarken Sie diese Seite in einem sozialen Netzwerk:

facebook  twitter  studiVZ  Google  del.icio.us  digg  mrwong  webnews  yigg



Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit Kulturelle Sehenswürdigkeit