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Nischenkreuz bei der Dohler Kapelle

Dahlem, Gemeinde Spangdahlem

Beschreibung

Nördlich der Dohlerkapelle: schweres Nischenkreuz wohl des 16. Jahrhunderts. Breit abgefaster Schaft, die Fasen oben und unten schräg auslaufend. Das Abschlußkreuz mit achtkantigem Balkenquerschnitt sitzt ohne Kreuzstamm direkt auf der Nische auf. Der Standort des Kreuzes markiert den ursprünglichen Verlauf des heute etwas verlegten Weges nach Gelsdorf. [1] Etwa 200 Meter von der Kapelle Dahlem, ein Kilometer von Gransdorf und etwa 100 Meter vom Bachlauf steht ein Nischenkreuz. Ein Weg ist in der Nähe nicht vorhanden. Das Kreuz steht zwar auf Gemarkung Spangdahlem, indes gehört das umgebende Land größtenteils Gransdorfer Bürgern. Ein Sockelstein ist nicht sichtbar. Die Blickrichtung des Kreuzes ist gegen den Berg gewandt. In der Verlängerung liegen Himmerod und Großlittgen. Die Kreuznische ist giebelförmig, jedoch ohne Spitze, etwa 9 Zentimeter tief. Der Querbalken des Kreuzes sitzt unmittelbar auf der Nische auf. Der Kreuzschaft hat durch die gefaßten Kanten eine achteckige Form. Unmittelbar unter der Nische ist ein hof- oder hausmarkenähnliches Zeichen eingeschlagen. Meyer deutet es eventuell als die Hausmarke des Stifters. Das Kreuz ist aus rotem Sandstein geschaffen und zeigt noch keinerlei Verwitterungsspuren. [2]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Bildstöcke und Kreuzwegstationen
Zeit:
16. Jahrhundert
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.679316
lat: 50.005823
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Beim Dahlemer Heiligenhäuschen

Internet

http://www.vg-speicher.de/gemeinden/spangdahlem

Datenquelle

[1]Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.1 [2] Karl E. Becker: Das Kyllburger Land. Kyllburg 1977. Hrsg. Verbandsgemeinde Kyllburg

Bildquellen

1 Bild: Karl E. Becker: Das Kyllburger Land. Kyllburg 1977

Stand

Letzte Bearbeitung: 07.03.2016

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