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Wüstung Alt-Bettingen - Turmruine der Kirche

Altbettingen, Gemeinde Bettingen

Denkmalzone

Erstmalige Erwähnung 17.02.844. Die Gemarkung Alt-Bettingen ist größer als jene der Nachbarsiedlung des heutigen Bettingen (einst Frenkingen). Drei römische Gutsbezirke lagen innerhalb der Gemarkung Alt-Bettingen. Dieser Ort wurde nach der Pest im 17. Jahrhundert von den Bewohnern verlassen. Sie zogen nach Frenkingen, dem heutigen Bettingen. Die Ruine steht unter Denkmalschutz und darf wegen Einsturzgefahr nicht betreten werden. [1] Die nordöstlich von Bettingen auf einem Abhang gelegene Wüstung ist die einzige im Umkreis. Im Norden begrenzt der Höllenbach den bis ins 17. Jahrhundert benutzten Wohn- und Wehrplatz, die Ostseite war damals durch einen Graben geschützt. Die Ruinenfläche wird von Resten nicht mehr zu deutender Umfassungs- und Gebäudemauern durchzogen. Deutlich ist der Verlauf der Wände eines rechteckigen Baus und eine Turmruine in der Nordostecke des Areals. Ihr lagerrechtes Bruchsteinmauerwerk reicht an der Ostseite noch bis auf Höhe des dritten oder vierten, an der Nordseite bis ins zweite Geschoß. Möglicherweise handelt es sich um den Turm der Kirche Sankt Peter, die dann eine Wehrkirche gewesen wäre. [2]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Kirchen
Zeit:
844
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.41898
lat: 49.95118
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Beim Altbettinger Thurm

Internet

http://www.bettingen-online.de

Datenquelle

[1] Janssen,W.: Studien zur Wüstungsfrage im fränkischen Altsiedelland zwischen Rhein, Mosel und Eifelnordrand. 2 Bände. Text u. Katalog, 1975. [2] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.2 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994. ISBN 3-88462-132-7

Bildquellen

1 Bild: © Birgitta Henzler, Korlingen. 1998
2 Bild: © Birgitta Henzler, Korlingen, 1998

Stand

Letzte Bearbeitung: 23.03.2017

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