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Marienkapelle am Schankberg

Bollendorf, Gemeinde Bollendorf
Wallendorfer Straße

Beschreibung

An der Straße nach Wallendorf: Marienkapelle; späthistoristischer Sandsteinquaderbau, um 1900. [1] BOLLENDORF. (iz) Nun strahlt die Gedenkstätte wieder in neuem Glanz: Die Bollendorfer Kapelle im Schankberg ist renoviert worden. Von den ersten Sonnenstrahlen wird et Bollendorfer Kabälchen aus dem Schlaf geholt. Dem Besucher präsentiert sich die um 1880 erbaute Kapelle seit kurzem im neuen Glanz. In enger Zusammenarbeit mit dem Kreisdenkmalpfleger Michael Berens gingen die Eigentümer der Kapelle, Familie Allar, mit Freunden und Bekannten die Renovierungsarbeiten an dem Schmuckstück an. Über dem Eingang der Kapelle am Schankbeerch steht der Name des Erbauers, Johann Peter Neu. Er wurde als fünftes Kind von Johann Neu und Maria Katharina Spang am 10. November 1856 geboren und starb als Junggeselle mit 31 Jahren am 20. Oktober 1887. Da die Landstraße nach Wallendorf, an der die Kapelle steht, nach 1880 ausgebaut wurde, ist anzunehmen, dass der Bau 1882/83 begann, sagt Hobby-Historiker Alfons Steinmetz. Es werde vermutet, daß Johann Peter Neu ein Unglück überlebte, bei dem drei Arbeiter im Pölsener Steinbruch starben, als eine Felswand einbrach, und als Dank die Kapelle errichtete. An da Kabälchen op dem Schankbeerch hu friea vill Lett gebeet. Hett hott kä mie Zejt dafier, et gät hinnen och su gout, sagt Steimetz. Auf Deutsch: Im Kapellchen auf dem Schankberg haben früher viele Leute gebetet. Heute haben sie keine Zeit mehr dafür, es geht ihnen auch so gut. Dennoch habe die Kapelle einen treuen Besucherstamm. [2]

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Trierischer Volksfreund http://www.intrinet.de/
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Kapellen
Zeit:
1880
Epoche:
Historismus / Jugendstil

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.341334
lat: 49.850776
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: In Zehrenheck

Internet

http://www.bollendorf.de/

Datenquelle

[1] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010. [2] Trierischer Volksfreund http://www.intrinet.de/

Bildquellen

1 Bild: © Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2004. www.irrel.de
2 Bild: © Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2004. www.irrel.de

Stand

Letzte Bearbeitung: 13.04.2012

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