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Ehrenfriedhof Helenenberg

Helenenberg, Gemeinde Welschbillig

Beschreibung

Friedhof für die im Zweiten Weltkrieg bei und in Helenenberg Gefallenen. 1952/53 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge angelegter Friedhof mit Heckeneinfassung und in Terrassen angeordneten Gräberreihen. Gedenkstätte für die etwa 600 in den schweren Kämpfen 1944/45 Gefallenen und im Lazarett Helenenberg verstorbenen Soldaten. [1] Unweit von Trier, an der alten Heerstraße nach Köln, liegt das Kloster Helenenberg. Nach alter Überlieferung war es Sommersitz der Kaiserin Helena; in alten Urkunden aus dem Jahre 1240 wird Helenenberg schon als Kloster der Zisterzienserinnen erwähnt. Es wurde im Laufe der Jahrhunderte öfters geplündert und zerstört und mußte manche Kriegswirren über sich ergehen lassen. In den letzten Monaten des 2. Weltkrieges lag das Kloster im Bereich der Front, und mehrere tausend Verwundete wurden hier versorgt. Als Anfang März 1945 die Kämpfe beendet waren, hatten 342 Soldaten hier sterben müssen. Sie wurden auf dem Friedhof des Klosters Helenenberg begraben. 1950 begann der Volksbund mit der Zubettung weiterer Soldaten aus der nahen und weiteren Umgebung und mit dem Ausbau des Friedhofes. [2]

Einordnung

Kategorie:
Naturobjekte / Parks, Gärten und Friedhöfe / Ehrenfriedhöfe
Zeit:
1952-53
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.548756
lat: 49.859563
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: In Oberrest bei der Gerberei

Internet

http://www.welschbillig.de/

Datenquelle

[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 12.2 Kreis Trier-Saarburg. Wernersche Verlagsgesellschaft mbH, Worms. ISBN 3-88462-110-6 (1. Auflage 1994). [2] Homepage Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. http://www.volksbund.de/kgs/stadtsp?stadt=2118

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002

Stand

Letzte Bearbeitung: 04.11.2002

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