Datenbank der Kulturgüter
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Marienkapelle

Dasburg, Gemeinde Dasburg
Neuenweg

Pestkapelle

Kapelle Schmerzhafte Mutter, Sebastian und Rochus, auch Maria, Zuflucht der Sünder. [1] Am Ortsausgang in Richtung Dahnen ragt auf einem Felsblock die kleine und anmutige Marienkapelle aus dem Jahre 1638 auf, die ihre Entstehung der Frömmigkeit des Dasburger Burgverwalters Biewer und seiner Gemahlin verdankt. Schutzheilige gegen die Seuche Pest sind Sebastian und Rochus. Das Gnadenbild der Mutter Gottes ist seit langem Ziel vieler Pilger. [2] Jakob Biever und seine Frau Susanne Wiltheim, die 1638 die Kapelle gestiftet haben, gehören zu meinen Vorfahren. Jakob, † 1643, und sein Sohn Johann-Jakob waren nicht nur Schlossverwalter, sondern Burggrafen von Dasburg und Rentmeister der Herrschaft Dasburg. Susanne Wiltheim, † 1667, seit 1613 mit Biever verheiratet, stammte aus einer der namhaftesten Familien von Luxemburg. Das Allianzwappen des Ehepaares ist heute noch über dem Portal der Kleinen Burg in Neuerburg zu sehen, wo Jakob Schultheiß war, bevor die Pest kam und ihn zur Flucht nach Dasburg veranlaßt hat. [3]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Kapellen
Zeit:
1638
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.134627
lat: 50.050549
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.dasburg.de/index.htm http://www.dasburg.de/index.htm

Datenquelle

[1] Rund um die Kirche im Dorf - Kirchen und Kapellen der Westeifel. Hrsg. Geschichtsverein Prümer Land, Prüm, 2004. ISBN: 3-931478-14-9 http://www.gvpl.de/ [2] Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Rheinland-Pfalz, Saarland, 1984. Deutscher Kunstverlag. [3] Gerd Freiherr v. Veyder-Malberg, Salzburg, 2003 (per e-mail)

Bildquellen

1 Bild: Ansichtskarte http://www.bartko-reher-antiquitaeten.de/xxxframe.htm

Stand

Letzte Bearbeitung: 03.09.2007

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