Datenbank der Kulturgüter
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Sankt Martin (1)

Dockendorf, Gemeinde Dockendorf
Kirchstraße

Katholische Pfarrkirche - Außen

Eine Schenkungsurkunde von 1270 nennt Pfarrei und Kirche von Dockendorf erstmals urkundlich. Das Martinspatrozinium weist jedoch aufeine viel frühere Entstehung hin. Von der im Visitationsbericht 1570 genannten Kirche hat sich das Erdgeschoss des Turms erhalten. Schiff und Chor stammen nach der Bezeichnung im Eingangsportal aus dem Jahr 1833. Der viergeschossige Turm steht vor dem Schiff. Er ist seitlich von Anbauten ummantelt. Sein Obergeschoß zeigt Zwillingsfenster als Schallarkaden und trägt einen Spitzhelm. Das spätmittelalterliche Erdgeschoss war ursprünglich gewölbt, wie runde Vorlagen mit achteckigen Kapitellen zeigen. Dies, läßt auf eine frühere Funktion als Chorturm schließen. Der dreiachsige weite Saalbau besitzt hohe Rundbogenfenster mit fein abgetreppten Gewänden. Sein Inneres zeigt eine flache, von Stuckleisten in mehrere Spiegel zerlegte Flachdecke, zu der eine hohe Voute vermittelt. Ein halbrund schließender Triumphbogen öffnet sich zum Chor, der mit fünf Seiten eines Zehnecks schließt und ein spitzgratiges Stichkappengewölbe zeigt. Der Hochaltar - ein Tabernakelaltar - mit einer Kreuzigungsgruppe - und die Kanzel stammen aus der Erbauungszeit um 1833, sind aber noch in der Formensprache des Spätbarock gehalten. Heiligenfiguren aus dem 18. und späten 19. Jahrhundert runden die Einrichtung ab. Die reich geschnitzte Tür zur Orgelempore im Rokoko-Stil zeigt Kännchen für Messwein und Wasser sowie das zugehörige Tablett. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1570
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.458571
lat: 49.926082
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

https://de.wikipedia.org/wiki/Dockendorf https://de.wikipedia.org/wiki/Dockendorf

Datenquelle

[1] Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes. Sondernummer 8/9 1992. Fotos: Heinz Drossard. http://www.gak-bitburg.de/bericht/Heft_8_9.pdf

Bildquellen

1 Bild: © Frank-Oliver Hahn, Pfr. Wolsfeld. 2000
2 Bild: Heinz Drossard in: Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes.

Stand

Letzte Bearbeitung: 16.11.2007

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