Datenbank der Kulturgüter
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Ehemalige Synagoge

Bitburg, Gemeinde Bitburg
Ecke Rautenberg/Am Markt

Beschreibung

Inschrift der Gedenktafel von 1988: An dieser Stelle stand die Synagoge der jüdischen Gemeinde Bitburgs. Sie wurde in der Reichskristallnacht vom 9. / 10. November 1938 verwüstet. 1942 wurden die letzten jüdischen Mitbürger aus Bitburg deportiert. Weihnachten 1944 wurde das Gebäude bei einem Bombenangriff zerstört. [Helge Rieder, Konz, 2002] Im 19. Jahrhundert machte die jüdische Bevölkerung einen großen Teil der im Kreis Bitburg lebenden Personen aus. 1877 errichteten diese eine Synagoge, die jedoch erst verwüstet und später zerstört wurde. Zur Erinnerung an diese Einrichtung und zu Gedenken an die jüdische Bevölkerung wurde eine Gedenktafel errichtet. 1842 wohnte in Bitburg lediglich eine jüdische Familie. Fortan konnte aber ein Anstieg der Einwohnerzahl der jüdischen Bevölkerung festgestellt werden. So wurden zur Jahrhundertwende im Kreis Bitburg bereits um die 200 Personen jüdischen Glaubens gezählt. Bereits 1877 erwarben vierzig jüdische Bürger ein Grundstück an der Ecke Rautenbergweg/Neuerburger Straße, auf dem später eine Synagoge errichtet wurde. Die Einrichtung wurde 1938 in der Reichskristallnacht verwüstet und fiel 1944 den Bomben des 2. Weltkriegs zum Opfer. Zur Erinnerung der jüdischen Bevölkerung wurde im Jahr 1988 an dem früheren Standort der Synagoge von der Stadt Bitburg eine Gedenktafel errichtet.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Synagogen
Zeit:
09.-10.11.1938 verwüstet
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.521219
lat: 49.973071
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

Stadt Bitburg im Internet http://www.bitburg.de/

Datenquelle

Nadine Lichter: Militärische Güter als Kulturgut. Zusammenstellung der wichtigsten militärischen Denkmäler und Anlagen des Bitburger und Speicherer Landes und Umgebung. Bitburg, 2005 und Helge Rieder, Konz, 2002.

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002

Stand

Letzte Bearbeitung: 27.07.2009

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