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Sankt Martin

Ordorf, Gemeinde Dudeldorf
Bademer Straße

Katholische Pfarrkirche

1927-28 von Diözesanbaumeister Renard erbaut. Vom Vorgängerbau einbezogener barocker Turm (1741-43) und der spätgotische Chor. [Dehio] 1226 / 28 wird Ordorf erstmals urkundlich erwähnt, eine Kirche kann wegen des Martinspatroziniums schon lange vor der ersten Nennung der Pfarrei im Jahre 1277 angenommen werden. Die heutige Kirche besteht aus drei Teilen: dem spätgotischen Chor mit Dreiachtelschluß dem viergeschossigen Westturm mit Schiff von 1741/43, das beim nach Norden ausgerichteten Neubau des Trierer Architekten Peter Marx von Südwand ist noch teilweise in der heutigen Eingangsfront erhalten. Im tiefer gelegenen alten Chor tragen sternförmig angeordnete Rippen figürliche Schlußsteine mit dem hI. Martin und Wappenschilde. Der des Trierer Erzbischof Jakob II. von Baden datiert den Chor in dessen Regierungszeit zwischen 1503 - 1511. Die Gewölbeausmalung in spätgotischen Formen sowie eine Holzvertäfelung und eine Kommunionbank, beide aus dem 18. Jahrhundert, schmücken den kleinen Raum. Das weite, vierachsige Kirchenschiff von 1928 ist mit einer flachen Tonne überspannt. Spitzbogige Nischen, die Rundbogenfensteraufnehmen, reichen bis in die Wölbung. Im Chor ist die gerade Rückwand durch Pfeilerstellungen und einen tonnengewölbten Rundbogen wie ein Triumphbogen ausgebildet (vgl. Pfarrkirche Idenheim), unter dem der barocke Säulenaltar mit Drehtabernakel und Figuren des heiligen Martin, der heiligen Apollonia und der heiligen Katharina Aufstellungen gefunden haben. Auch die ähnlich gestalteten Retabel der Seitenaltäre, die Kanzel und Zwei Beichtstühle stammen aus der barocken Kirche. Die gebauchten Altarmensen, die Fensterverglasungen und das Gestühl entstanden um 1928 mit dem neuen Kirchenschiff. [Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes. Sondernummer 8/9 1992. Fotos: Heinz Drossard.]

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Renard, Heinrich (Diözesanbaumeister), Köln [1868-1928]
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1741-43
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.635212
lat: 49.977636
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Jeigen

Internet

http://dudeldorf.de/

Datenquelle

Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Rheinland-Pfalz, Saarland, 1984. Deutscher Kunstverlag und Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes. http://www.gak-bitburg.de/bericht/Heft_8_9.pdf

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000

Stand

Letzte Bearbeitung: 10.11.2003

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