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Sankt Peter

Sülm, Gemeinde Sülm
Denkmalstraße 20

Katholische Pfarrkirche

Von 1826. Holzfiguren um 1500. Zwei Seitenaltäre um 1720 aus Sankt Maximin in Kyllburg. Kreuzigungsrelief, gestiftet 1631, aus der Werkstatt von Hans Ruprecht Hoffmann, Trier. (Dehio) Eine Urkunde von 981 nennt erstmals Ort und Kirche. Die heutige Pfarrkirche, ein lang gezogener, klassizistischer Saalbau zu fünf Achsen schließt dreiseitig. Rundbogenfenster gliedern das Schiff und den quadratischen Westturm, der in zwei Freigeschossen aus der Eingangsfront erwächst. Ihn deckt eine Kuppelhaube mit Laterne. Die Eingangsfront schmückt ein hohes Portal mit Figurennische. Das Äußere der Kirche wurde 1992 restauriert. Im Innern wurde im Chor 1978 die ursprüngliche Raumfassung wieder hergestellt: ein großer, gemalter Säulenbaldachin umspannt den Hochaltar, einen Tabernakelaltar im Louis-Seize-Stil. Er erhielt nach dem Zweiten Weltkrieg eine Kreuzigungsgruppe als Abschluß. Zwei Beichtstühle im gleichen Stil und - weiter vorn - die Seitenaltäre, die aus der Maximinkirche in Kyllburg stammen, flankieren ihn. Es sind Säulenaltäre der Zeit um 1700, sie tragen Ölbilder einer Kreuzigung sowie der Muttergottes im Gespräch mit Zisterzienserheiligen. Die heutigen ovalen Bilder in den Altargiebeln stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Heiligenfiguren des 17. bis 20. Jahrhunderts und die qualitätvolle figürliche Verglasung von 1917 bereichern die Ausstattung der Kirche, die über Vouten flach gedeckt ist. Gegenüber dem Kircheneingang befindet sich in einer kleinen, kreuzgratgewölbten Kapelle von 1851 ein 1631 datierter Altaraufsatz der Renaissance. In architektonischer Rahmung zeigt er eine Kreuzigungsszene mit der Figur des Stifters, des Pfarrers Simon Rensson. Im Umfeld der Kirche verdienen fünf Kreuzwegstationen von 1711 Beachtung. Ihre heutigen Reliefs sind Steingutplatten der Firma Plein-Wagner, Speicher, von 1881. Zwei gotische Schlußsteine eines Vorgängerbaues sind in der Nordwand der Kirche eingemauert, einer trägt das Wappen des Trierer Erzbischofs Johann II. von Baden (1503 - 1511).

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Umänderung 1858 durch: Wolff, Peter Josef Julius (Kommunal-Kreisbaumeister), Bitburg [1824-1911]
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1826
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.572404
lat: 49.92001
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.bitburgerland.de/index.php?id=479

Datenquelle

Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Rheinland-Pfalz, Saarland, 1984. Deutscher Kunstverlag

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000

Stand

Letzte Bearbeitung: 30.04.2009

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