Datenbank der Kulturgüter
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Altes Lager

Wasserliesch, Gemeinde Wasserliesch

Viereckschanze (Steine)

Fläche: a) heute sichtbare Grabenfläche: 410 m² b) Fläche des Wallkörpers: 640 m² c) zu Bebauungszwecken nutzbare Innenfläche: 3450m² insgesamt: 45,0 ar Vermessung: Dezember 1976 (Koch) Forschungsgeschichte: In den Tranchot-Karten 225 Temmels/226 Konz ist eine erste Darstellung dieser viereckigen Anlage auf dem Höhenplateau, welches die Lagebezeichnung Leschem trägt, nachgewiesen. Bereits 1853 wurden Mauerreste eines Gebäudes freigelegt. Die zeitliche Einordnung gelang 120 Jahre später Cüppers. Er ließ auf der gesamten Länge der Südseite die Außenmauer und im Südwesten ein daran angrenzendes Gebäude freilegen, dessen 19,40 zu 12 Meter großer Grundriß in drei Räume unterteilt ist. Es schließt offensichtlich nach Osten ein weiterer Raum an. Zur Datierung schreibt Cüppers: Vereinzelte Dachziegel, grautonige Scherben mit reichlicher Kalk- und Muschelmagerung machen wahrscheinlich, daß das 'Lager' im Ende des 3. Jahrh. n. Chr. errichtet worden ist. Beim Aufbau der Kalksteinmauer wurde sandiger Mörtel verwendet. Geringe Reste vom gleichartigen Verputz an den Außenseiten und Scherben von grautonigen Bombentöpfen geben den Hinweis auf eine spätere Wiederbenutzung. Die spärlichen Funde sind für Cüppers ein Beweis dafür, daß die Anlage nur kurze Zeit benutzt wurde. Funde: Römische Dachziegel und grautonige Scherben. Zeitliche Einordnung: Römische Befestigung, 3. Jahrhundert. [1]

Einordnung

Kategorie:
Archäologische Denkmale / Wehrbauten und militärische Anlagen / Schanzen
Zeit:
3. Jahrhundert
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.523915
lat: 49.694795
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Leschem, Altes Lager, Auf Profeis

Internet

http://www.landesmuseum-trier.de/ http://www.landesmuseum-trier.de/

Datenquelle

[1] Vor- und frühgeschichtliche Burgwälle des Regierungsbezirkes Trier und des Kreises Birkenfeld. Von Karl-Heinz Koch und Reinhard Schindler. Selbstverlag des Rheinischen Landesmuseums Trier 1994. Online-Shop: www.landesmuseum-trier-shop.de

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002
3 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002
4 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002
5 Bild: © Dorothea Witter-Rieder, Konz, 2010.

Stand

Letzte Bearbeitung: 12.06.2010

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