Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





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Stadtmuseum Simeonstift

Mitte-Gartenfeld, Gemeinde Trier
Simeonstiftplatz

Beschreibung

Untergebracht in einem romanischen Stiftsgebäude direkt neben der Porta Nigra, bietet das Städtische Museum einen ersten Anlaufpunkt für die Besucher Triers. Am großflächigen Stadtmodell vermittelt eine audio-visuelle Führungsanlage (achtsprachig) einen Überblick über die Entwicklung der Stadt und ihre Baudenkmäler. Der Sammlungsschwerpunkt liegt auf der Stadtgeschichte, deren Verlauf anhand eindrucksvoller Exponate nachvollzogen werden kann. So kann der Besucher Originalskulpturen aus dem Stadtbereich,und das über 1000-jährige Marktkreuz, die Fassadenfiguren der Steipe (Spätgotik), die Marktbrunnenfiguren (Renaissance), die Tietz-Skulpturen aus dem Palastgarten (Barock) aus nächster Nähe betrachten. Stadtansichten, Kunsthandwerk, Hausrat, Trierer Porzellan, Takenplatten, Münzen und Schmuck runden als Zeugnisse des Wandels der Stadt seit römischer Zeit das Bild ab. Neben Gemälden des 15. bis 19. Jahrhunderts werden im Obergeschoss bedeutende Sammlungen präsentiert, so u.a. koptische Stoffe, ostasiatische Kleinplastik und eine Möbelsammlung mit Schreibschränken des 18. und 19. Jahrhunderts. In wechselnden Sonderausstellungen werden stadtgeschichtlich interessante Themen, bedeutende Trierer Künstler und Kunst des 20. Jahrhunderts vorgestellt. > Bald nach dem Tod desSimeon hatte Erzbischof Poppo 1034 das Stift gegründet. Das Städtische Museum befindet sich heute im Nordflügel des ehemaligen Stifts, der direkt an die Porta Nigra anschließt. Wo einst die Stiftsherren schliefen, sind heute gotische Sandsteinmadonnen, Ritter und Renaissanceheilige versammelt. Auch dieses Museum hat ein Stadtmodell zu bieten, das Trier um 1800 zeigt. Wer genau hinschaut, entdeckt die in die Stiftskirche eingebaute Porta Nigra und die damals halb niedergerissene Konstantinbasilika als Westflügel des kurfürstlichen Schlosses. Aus barocken Bilderrahmen schauen, in Öl gemalt, einige der großen Kurfürsten von den Wänden auf das hölzerne Triermodell hinab. Im zweiten Geschoss des Museums wird es eng. Was kunstsinnige Trierer Mäzene dem 1904 gegründeten Museum vermachten, hängt dichtgedrängt neben- und übereinander. Flämische und niederländische Flügelaltäre, Portraits und Stilleben auf der einen, Romantisches und Klassizistisches auf der anderen Wand. Dazwischen liegt ein Parcours von antiken, polierten Möbelstücken. Auf der Wunschliste des Museums steht der gerade zum Wettbewerb ausgeschriebene Erweiterungsbau. Hier kämen dann sicher auch die koptischen Stoffe zur Geltung, die im Moment ebenso dürftig präsentiert werden wie die beiden einzigartigen Mumienportraits, die mit Wachsfarben auf Holz die Schönheit zweier reicher Ägypterinnen für die Ewigkeit festhalten sollten.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Bildungsstätten / Museen
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.643448
lat: 49.759844
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.museum-trier.de/

Datenquelle

54290 TRIER - Kennen Sie diese Stadt? 1997

Bildquellen

1 Bild: Holzschnitt: Hans Pape, Münster. 1954
2 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
3 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
4 Bild: © Peter Valerius, Kordel, 2011.

Stand

Letzte Bearbeitung: 12.03.2007

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