Datenbank der Kulturgüter
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Menhir

Kalfertshaus, Gemeinde Zerf

Vermuteter Kultplatz

Zerfer Menhir Man fährt von Zerf aus die Bundesstraße 407 Richtung Saarburg. An einer Kreuzung, rechts geht die Landesstraße 140 nach Vierherrenborn ab, biegt man links ab und gelangt zum Neunhäuserweg, einer landwirtschaftlichen Siedlung. Hinter der Bushaltestelle geht nur eine Straße nach links ab und man erreicht das Kalfertshaus. Man wandert zu Fuß genau südlich erst am Waldrand entlang, dann durchquert man ein Gittertor und folgt dem sehr matschigen Waldweg etwa 400 - 500 Meternterwegs sieht man schon auffallend viele verschieden große Sandsteinblöcke liegen. Plötzlich tut sich auf der rechten Seite eine Lichtung auf, die, wenn man sie betritt, eine seltsame, mystische Ausstrahlung hat. Am Waldrand steht ein relativ großer Sandsteinblock senkrecht, etwa 1,60 Meter hoch, die Seiten sind ziemlich glatt. Die Spitze scheint abgebrochen zu sein. Der Stein ist etwa 1,80 Meter breit und 0,40 Meter dick. Um den Stein herum liegen weitere mächtige Sandsteinblöcke zum einen direkt daneben, zum anderen über die ganze Lichtung verstreut. Wenn man den Blick über die Lichtung streifen lässt, glaubt man eine gewisse Ordnung bei den Steinen zu erkennen. Die Anhäufung der vielen Steine lässt den Verdacht aufkommen, dass sich hier einmal ein alter Kultplatz befunden hat. Ob es sich bei dem abgebrochenen Sandsteinpfeiler um den Zerfer Menhir handelt kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Auf dem Rückweg hat uns ein ortsansässiger Landwirt erklärt, dass Sandsteine hier naturgegeben sehr häufig vorkommen. Von einem Menhir hatte er noch nie etwas gehört. Er erklärte uns die Gemarkungsgrenzen in diesem Bereich wie folgt: Der Waldweg bildet die Grenze zwischen den Gemeinden Zerf und Vierherrenborn. In der Nähe der Lichtung liegt auch die Gemeindegrenze zu Greimerath. Das zeigt wiederum folgendes: wie so oft bei Menhiren steht der abgebrochene Sandsteinpfeiler auf der Lichtung in der Nähe eines Punktes, wo drei Gemeindegrenzen aufeinandertreffen. (Marlene Bollig, Trittenheim, 2003)

Einordnung

Kategorie:
Archäologische Denkmale / Steinmale, Menhire / Ohne
Zeit:
Bis circa 500 vor Chr.
Epoche:
Vor- / Frühgeschichte

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.652204
lat: 49.579605
Lagequalität der Koordinaten: Vermutlich
Flurname: Kreck

Internet

Verbandsgemeinde Kell am See http://www.kell-am-see.de/

Datenquelle

Edgar Christoffel, Der Hochwaldort Zerf am Fuße des Hunsrücks... (1981) und Marlene Bollig, Trittenheim, 2003

Bildquellen

1 Bild: © Marlene Bollig, Trittenheim, 2003 www.trittenheim.de/marlenebollig
2 Bild: © Marlene Bollig, Trittenheim, 2003. www.trittenheim.de/marlenebollig

Stand

Letzte Bearbeitung: 07.10.2003

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