Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





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Sankt Nikolaus

Prümzurlay, Gemeinde Prümzurlay
Kapellenstraße 8

Katholische Filialkirche

Kleiner einschiffiger Bau aus dem Anfang des 16. Jahrhundert, 1957 erweitert. Steinernes Vesperbild und sitzende Muttergottes aus dem 15. Jahrhundert. [1] Der auf eine Hangterasse der östlichen Talseite gelegene spätgotische Saalbau mit Apsis aus fünf Achteckseiten wurde 1956 bis 1960 nach Plänen von Heinrich Otto Vogel, Trier, durch einen querovalen Anbau mit gleicher Traufhöhe nach Westen erweitert und durch einen viereckigen verschieferten Dachreiter im Osten akzentuiert. Ein Spitzbogenfenster und die Tür, die nach Abbruch der Westwand an die Südseite des Anbaus versetzt wurde, stammen noch aus der Erbauungszeit. Der Innenraum ist reich ausgestaltet. Zwei Sterngewölbe tragen an den Schnittstellen Schlußsteine mitt Wappenreliefs. Die kleine, thronende Madonna aus Stein im Chor stand früher in einem barocken Altaraufsatz. Im zweiten Viertel des 15. Jahrhundert entstand das steinerne Vesperbild auf dem linken Seitenaltar. Es gehört zu den künstlerisch bedeutendsten spätgotischen Bildwerken im Landkreis Bitburg-Prüm. [2]

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Vogel, Heinrich Otto (Architekt), Trier. [* 20. Mai 1898 in Darmstadt; † 15. September 1994 in Trier]
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
Circa 1500 bis circa 1700
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.439041
lat: 49.87037
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Kirchberg

Internet

http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%BCmzurlay

Datenquelle

[1] Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Rheinland-Pfalz, Saarland, 1984. [2] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.2 Wernersche Verlagsgesellschaft.

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000
3 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000
4 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000
5 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000
6 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2000

Stand

Letzte Bearbeitung: 22.07.2006

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