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Klosterbering

Sankt Thomas, Gemeinde Sankt Thomas

Beschreibung

Die noch intakte alte Mauer umschließt den Klosterbering. Interessant ist der barocke Pavillon innerhalb der Südseite der Mauer, von der vorletzten Äbtissin erbaut. Innen sind die Wappen der letzten Schwesterngenerationen zu sehen. Die Weiheranlage innerhalb des Berings ist typisch für ein Zisterzienserkloster. Bei ihr steht im Schatten hoher Fichten die Marienkapelle, die 1945 in Erfüllung eines Gelübdes in schwerer Kriegszeit erbaut wurde. Alljährlich am Gelübdefest, dem Rosenkranzfest im Oktober, zieht die Gemeinde in Prozession zu dieser Kapelle, um für die Errettung aus den Nöten des Zweiten Weltkrieges zu danken. Unverzichtbar gehören zum Klosterbering Schwäne, Enten und anderes Getier. Wildenten kommen des öfteren von der Kyll herüber zu Besuch, vor allem die Pfaue. Sie erinnern optisch und akustisch daran, dass Gott seinen Geschöpfen unterschiedliche Gaben verliehen hat: Man sieht die Pfaue mit Wohlgefallen an, besonders, wenn sie auf der hohen Mauer oder einem Baum stehen und ihr prächtiges Rad darbieten. Aber man möchte seine Ohren verschließen, wenn sie ihr Geschrei erschallen lassen. Die Klostermauer ist unterbrochen - durch zwei barocke Torhäuschen. Vom südlichen blickt der heilige Thomas auf seine Gemeinde. Die Durchfahrt wurde 1997 tiefer gelegt, um bei Bedarf Rettungsfahrzeugen die Einfahrt zu ermöglichen. Das Torhäuschen an der Ostseite der Mauer trägt die Inschrift: Lasset uns am Alten, so es gut ist, halten. Aber auf dem alten Grund Neues wirken jede Stund. Die Inschrift befindet sich an der Innenseite des Torhauses. Man hat sie also vor Augen, wenn man den Klosterbereich verläßt. Man könnte sich also von ihr zum Handeln anregen lassen.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Klosteranlagen
Zeit:
1185
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.599711
lat: 50.068526
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Beim Kloster

Internet

http://www.bitburgerland.de/index.php?id=1650

Audio




Datenquelle

http://www.stadt-kyllburg.de/tourist-info/

Bildquellen

1 Bild: © Margraff: Kirchen, Burgen, Bauernhäuser. Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook Trier, 1986

Stand

Letzte Bearbeitung: 31.07.2007

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