Datenbank der Kulturgüter
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Heidekapelle

Ehrang-Quint, Gemeinde Trier
Vordere Heide 7 B

Beschreibung

Die Jahreszahl 1375 in der Sandsteineinfassung ihres Eingangs bezeichnet wohl das Erbauungsjahr. Über den Anlaß ihrer Errichtung weiß die Überlieferung nichts zu sagen, auch die Ehranger Sagen kennen kein Ereignis aus ihrer Erbauungszeit. Die Zahl 1632 im Schlußstein des Eingangsbogens bezeichnet gewiß das Erneuerungsjahr der alten Kapelle. Die leidgeplagten, frommen Ehranger werden sie nach dem Erlöschen der Pest, die 1630 und 1631 wütete und 46 Menschen dahinraffte, zum Dank instand gebracht haben. Pestkapelle hieß sie deshalb eine Zeitlang. Dank und Erneuerung wiederholten sich als Motive nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Kapelle war schwer beschädigt. Am 2. April 1950 wurde sie nach der Beseitigung der Kriegsschäden eingesegnet. Obwohl stets einzelne Ehranger Bürger sich der Kapelle besonders widmeten, trug sie im Laufe der letzten Jahrzehnte schwere Schäden davon, so daß wir an dieser Stelle die gründliche Instandsetzung durch Anwohner der Vorderen Heide im Jahre 1987 mit Respekt vor der Arbeitsleistung und den Kostenbeiträgen der heimatverbundenen Ehranger dankbar verzeichnen. - Im Kapitel früherer sakraler Therapien mag schließlich eine Bemerkung Adam Storcks aus dem Jahre 1818 stehen, der von Trier auf der Mosel abwärts reiste: "Auf der Höhe erscheint ein Heiligenhaus, wo diejenigen, die Zahnweh haben, eine eiserne Krone opfern; es soll probat sein." [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Kapellen
Zeit:
1375
Epoche:
Gotik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.687261
lat: 49.813546
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.ehrang.de/

Datenquelle

[1] Werner Schuhn: Ehrang. Landschaft, Geschichte, Gegenwart. 2 Bände. Trier 1989. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft für Landesgeschichte und Volkskunde des Trierer Raumes.

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 07.05.2008

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