Datenbank der Kulturgüter
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Graulkreuz

Prümzurlay, Gemeinde Prümzurlay

Beschreibung

[...] Bei der Burg führte unser Weg am sogenannten Graulkreuz vorbei, das den heiligen Georg beim Bezwingen des Drachens darstellt. An diesem Kreuz sind Sage und Historie so eng miteinander verbunden, dass man sie kaum noch auseinander halten kann. Nach der Inschrift am Kreuz hat der ehrsame Georgius Thomas mit seiner Hausfrau und seinen Kindern dieses Kreuz zur Ehre Gottes im Jahre 1748 errichten lassen. Unten im Sockel erkennt man eine wohl noch ältere Inschrift, die den Wanderer (viator) auffordert, den Gekreuzigten anzubeten. Der Name Graulkreuz, der sich vom Wort Graulen, das heißt Fürchten herleitet, verweist auf einen Turm, der an diesem Ort früher gestanden hat. In diesem Turm wurden besonders qualvolle Torturen an den Gefangenen vorgenommen. Der Sage nach sollen die Raubritter der Prümerburg einen Edlen aus der Nachbarschaft hier über längere Zeit gefangen gehalten haben. Dem Sohn des Gefangenen gelang es schließlich, seinen Vater mit einer List zu befreien. Dieser zerstörte danach den Graulturm und ließ stattdessen dieses Georgskreuz errichten. Seither hilft es allen Passanten, das Graulen zu überwinden.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Bildstöcke und Kreuzwegstationen
Zeit:
1748
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.443853
lat: 49.868815
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Prümerburg

Internet

http://home.t-online.de/home/jakobuspilger/trier.htm http://home.t-online.de/home/jakobuspilger/trier.htm

Datenquelle

Prof. Dr. Horst Degen: "Der Jakobusweg von Köln nach Trier" entnommen aus der Zeitschrift "Die Kalebasse Nr. 30 und 31". Etappenpilgern 2001.

Bildquellen

1 Bild: © Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2004. www.irrel.de
2 Bild: © Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2004. www.irrel.de
3 Bild: © Dorothea Witter-Rieder, Konz, 2004
4 Bild: © Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2004. www.irrel.de
5 Bild: ATKIS, DTK25-V, DGM50 M745; (C)opyright (LVermGeo Rheinland-Pfalz/LKV Saarland) und BKG 2002

Stand

Letzte Bearbeitung: 24.05.2010

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