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Sankt Matthias - Orgelgeschichte

Süd, Gemeinde Trier
Matthiasstraße 85

Beschreibung

Nach den Aufzeichnungen im Pfarrarchiv von Sankt Matthias erhielt die im 11. Jahrhundert entstandene Benedektinerabtei bereits unter Abt Peter von Niederweiß (1569 - 1573) eine größere Orgel für den Volksgottesdienst. Ein noch größeres Werk ließ Abt Johann von Keil (1599 - 1612) durch einen Meister aus Holland bauen. Zweifellos ist hiermit Florentinus Hocque gemeint, der 1590 auch eine Domorgel gebaut hatte. Die Orgel von Hocque hing auf dem Docksal über dem Matthiasaltar und wurde 1699 von Cyrillus Kersch auf die neuerrichtete Empore versetzt. Eine kleinere Orgel zur Begleitung des Chorgesanges befand sich an der Ostwand des südlichen Querschiffes über dem Agathenaltar. Nachdem auch die Abtei Sankt Matthias 1802 hart von der Säkularisation mitgenommen wurde, baute Breidenfeld 1868 eine neue dreimanualige Orgel mit 34 Registern, die bis 1960 ihre Dienste tat. Die in diesem Jahre beginnenden Restaurierungsarbeiten in der Abteikirche, die unter anderem den Bau einer neuen Empore mit sich brachten, besiegelten das Schicksal der Breidenfeld-Orgel. Sie wurde abgebrochen und durch ein kleines Stumm-Positiv ersetzt, das die Firma Gebr. Oberlinger leihweise zur Verfügung stellte. Am 10eptember 1977 konnte dann die jetzige Orgel geweiht werden. Es ist ein Werk der Orgelbauwerkstatt Prof. Karl Schuke GmbH und steht an der Stirnwand des südlichen Querschiffes. [1] Weitere Angaben zur Disposition und Hörbeispiele unter: http://wwwnline-studios.de/

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Hocque, Florentinus; Breidenfeld; Oberlinger
Kategorie:
Handwerk / Orgeln / Ohne
Zeit:
1569
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.6327
lat: 49.738109
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.online-studios.de/ http://www.online-studios.de/

Audio




Datenquelle

[1] Orgelarchiv der Classic-Edition Online Studios in Monschau; 2003 http://www.online-studios.de/

Bildquellen

1 Bild: © Orgelarchiv der Classic-Edition Online Studios in Monschau; 2003

Stand

Letzte Bearbeitung: 28.08.2007

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