Datenbank der Kulturgüter
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Dom - Hauptorgel

Mitte-Gartenfeld, Gemeinde Trier
Domfreihof

Dom Sankt Peter

Natürlicher Verschleiß, vor allem aber die Auswirkungen des II. Weltkrieges machten die Domorgel von 1908 im Laufe der Jahrzehnte nahezu unbrauchbar. Vor allem der Bombenangriff vom 14. August 1944 zog Dom und Orgel schwer in Mitleidenschaft. Nach langjährigen, umfangreichen Sanierungs- und Restaurationsarbeiten im Dom konnte schließlich im Jahre 1970 die Planung einer neuen Orgel begonnen werden. Die Entscheidung fiel nach allseitigen Erwägungen und akustischen Versuchen zugunsten einer Schwalbennestorgel und zwar an der Stelle, wo bis 1837 die früheren Domorgeln ihren Platz hatten. Die Orgel selbst ist ein Instrument der Bonner Orgelbauwerkstatt Johannes Klais, die sie nach den Prinzipien des klassischen Orgelbaues konstruiert hat. In einem dem Barock hervorragend nachempfundenen Gehäuse erhebt sie sich in fünf Stockwerken in einer Breite von 8 Meter und einer Höhe von 16 Meter als äußerliches Schmuckstück. Die verschiedenen Rundtürme im Prospekt kennzeichnen die vier übereinanderliegenden Teilwerke: Rückpositiv, Brust-, Schwell- und Hauptwerk in der Mitte, rechts und links flankiert von den mächtigen Seitentürmen des Pedalwerkes. In dem sich nach unten verjüngenden Orgelfuß ist die elektrische Registersteuerung und eine Symbolfigur des griechischen Hirtengottes Pan untergebracht, der auf einen Hebeldruck des Organisten hin erscheint und seine Panflöte erklingen läßt. Die vom Domorganisten Wolfgang Oehms aufgestellte Disposition ist so angelegt, daß Orgelmusik aller Stilepochen bis hin zur Avantgarde interpretiert werden kann. Der Spieltisch mit vier Klaviaturen und den für 67 Register, zehn Koppeln, vier Tremulanten und weiteren technischen Einrichtungen notwendigen Zügen befindet sich sozusagen inmitten der Orgel. Ein elektronischer Lochkartenleser erleichtert das Vorprogrammieren und Registrieren der Orgel; 3 Fernsehmonitore, die neben dem Spieltisch installiert sind, informierenüber das Geschehen im Bereich der Altarinsel.[1] Weitere Angaben zur Disposition und Hörbeispiele unter: http://wwwnline-studios.de/

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG, Bonn. http://www.klais.de
Kategorie:
Handwerk / Orgeln / Ohne
Zeit:
1908
Epoche:
Historismus / Jugendstil

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.643414
lat: 49.756248
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.online-studios.de/ http://www.online-studios.de/

Audio




Datenquelle

[1] Orgelarchiv der Classic-Edition Online Studios in Monschau; 2003 http://www.online-studios.de/

Bildquellen

1 Bild: © Orgelarchiv der Classic-Edition Online Studios in Monschau; 2003
2 Bild: Internet

Stand

Letzte Bearbeitung: 07.10.2003

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