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Sankt Paulin - Orgel

Nord, Gemeinde Trier
Thebäerstraße 52/54

Katholische Pfarrkirche

Die Orgel von Sankt Paulin entstand 1747 - 1756 in der Blütezeit des Barock als Gemeinschaftswerk von Balthasar Neumann und Romanus Nollet. Neumann schuf mit dem Kircheninneren auch den Orgelprospekt nach einem Entwurf von Seitz und bezog diesen in das herrliche Gesamtbild mit ein, Nollet lieferte das dazugehörige Orgelwerk mit zwei Manualen und Pedal. Schon 1858/59 mußte dieses nach einer Renovierung 1823 durch Franz Stumm einem neuen Pfeifenwerk einschließlich Windladen von H.W. Breidenfeld weichen. 1934 fand ein weiterer gravierender Eingriff durch die Firma Johannes Klais statt. Sie baute ein drittes Manual als Schwellwerk ein, elektrifizierte die Trakturen und ersetzte die Spielanlage durch einen neuen, dreimanualigen Spieltisch mit elektrischer Steuerung. Seitdem haben das I. und III. Manual elektrische Schleifladen, das II. Manual mit dem Schwellwerk Kegelladen. Die Gesamtzahl der Register betrug 42. 1991 wurde die Orgel von derselben Firma erneut umgebaut. Man entfernte den Spieltisch und baute eine neue Spielanlage in die Vorderfront des Gehäuses. Erstes und zweites Manual erhielten mit den Breidenfeldschen Schleifladen von 1858 eine rein mechanische Spiel- und Registertraktur, ebenso das Pedal mit einer neuen Schleiflade. Das Schwellwerk mit der elektrischen Kegellade wurde beibehalten und unter Denkmalschutz gestellt. Die festen Kombinationen für p, f und Tutti entfielen, der Manualumfang wurde auf C - f''' reduziert. Die Orgel hat nun folgende Gestalt: Gehäuse von Romanus Nollet aus den Jahren 1747 - 1756 nach einem Entwurf von Johannes Seitz und Angaben von Balthasar Neumann. Windladen des Hauptwerkes, Echo und Teile des Pfeifenwerkes von H.W. Breidenfeld aus dem Jahre 1858, Schwellwerk mit Windlade und Teile des Pfeifenwerkes von Hans Klais aus dem Jahre 1934, Windlade des Pedals und Teile des Pfeifenwerkes von Hans Gerd Klais aus dem Jahre 1991. Gesamtkonzeption und Disposition: Hans Gerd Klais und Dr. Hans-Wolfgang Theobald Örtliche Bauleitung: Architekt Heinz-Helmut Rotländer [1] Weitere Angaben zur Disposition und Hörbeispiele unter: http://www.online-studios.de/

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Neumann, Balthasar und Nollet, Romanus; Stumm, Franz; Breidenfeld, H. W.
Kategorie:
Handwerk / Orgeln / Ohne
Zeit:
1747-56
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.652145
lat: 49.762528
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.online-studios.de/ http://www.online-studios.de/

Audio




Datenquelle

[1] Orgelarchiv der Classic-Edition Online Studios in Monschau; 2003 http://www.online-studios.de/ und Homepage Priesterseminar Trier

Bildquellen

1 Bild: Internet
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002
3 Bild: © Sebastian Schritt, Trier, 2010. http://www.flickr.com/photos/trier51/

Stand

Letzte Bearbeitung: 11.10.2007

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