Datenbank der Kulturgüter
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Dom - Domkreuzgang

Mitte-Gartenfeld, Gemeinde Trier
Domfreihof

Dom Sankt Peter

Der Baubeginn wird um 1245, die Fertigstellung um 1270 vermutet Der Kreuzgang zeichnet sich durch eine stark nach Osten vorgeschobene Lage an der Südostecke des Doms und östlich des Liebfrauen-Chors aus. Das längsrechteckige, gotische Geviert geht auf einen romanischen, über dem offenen Innenhof einer römischen Peristylanlage errichteten Kreuzgang zurück. Die bald nach 1730 vor allem im Nord- und Ostflügel erfolgten barocken Umbauten wurden in den 1840er Jahren durch die puristische Restaurierung von Wilmowskys größtenteils wieder beseitigt. Dieser ließ außerdem das Maßwerk der Kreuzgang-Arkadcn fast vollständig auswechseln. Die schwersten Einbußen erlitt der Kreuzgang durch die Kriegseinwirkungen 1944: Teilzerstört wurden der Westflügel mit dem Kapitelsaal, die westlichen Partien des Nord- und Südflügels sowie das Obergeschoß des Anbaus am Nordflügel. Der rasch durchgeführte Wiederaufbau war schon 1951 abgeschlossen. Die letzte umfassende Restaurierung erfolgte in den 1970er Jahren. Die Ausstattung des Kreuzgangs umfaßt insbesondere spätgotische Grabplatten und Epitaphien der Renaissance. Hervorzuheben sind außerdem die spätgotische, sog. Marlberg-Madonna aus der Werkstatt des Nikolaus Gerhaerts und eine spätgotische Totenleuchte auf einer gedrehten Säule, beide in der Nordwestecke. Der Quadrumshof dient seit 1855 als Begräbnisstätte der Domgeistlichkeit. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1245
Epoche:
Gotik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.643977
lat: 49.75575
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.trierer-dom.de

Datenquelle

[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 17.1 Stadt Trier - Altstadt. Wernersche Verlagsgesellschaft mbH, Worms. ISBN 3-88462-171-8 (1. Auflage 2001)

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002
2 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002
3 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002
4 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002

Stand

Letzte Bearbeitung: 23.01.2010

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