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Kesseltal Am Lier (Lierwiesenmaar)

Hillesheim, Gemeinde Hillesheim

Aufschlusspunkt 30 des GEO-PFAD

Dieses Kesseltal zwischen Kyller Höhe, Graulei und dem ehemaligen Basaltsteinbruch Am Lier ist ein Trockenmaar mit einer Fläche von circa 5 km². Im Volksmund heißt es auch Lierwiese. Der Schlot des Lierwiesen-Maars ist nach Meßwerten aus Untersuchungsbohrungen von circa 50 Meter mächtigen Auswurfsmassen überdeckt. Diese Auswurfsmassen sind z. reich an Biotit- und Augitkristallen. Die Bergkuppe Graulei und Kyller Höhe sind Reste ehemaliger Vulkane, die im wesentlichen Aschen (Tuffe) gefördert haben. Von beiden Vulkanen waren aber auch mehrere Lavaströme in nördlicher Richtung ausgegangen. Sie hätten sich fast an der heutigen Öffnung der Lierwiese, Am Lier genannt, getroffen. Die damals entstandenen Basaltlagen und Auswurfsmassen umschließen die Lierwiese hufeisenförmig. Die Lavaströme haben hier Am Lier bis zu 30 Meter messende grobsäulige Basaltlagen hinterlassen, die bis zu 2 Meter dick sind. Die Grobsäuligkeit spricht für eine schnelle Abkühlung der Basaltlava. Zur Abkühlungsfläche hin geht die Säulenbildung in eine plattige Absonderung über, die parallel zu dieser Fläche liegt.

Einordnung

Kategorie:
Naturobjekte / Maare / Trockenmaare
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.67451
lat: 50.28101
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Liehrtal

Internet

http://augustiner-realschule.bildung-rp.de/_einzugsgebiet/_geopfad/kesseltal.html

Datenquelle

Homepage Augustiner-Realschule Hillesheim, 2003.

Bildquellen

1 Bild: Verbandsgemeinde Hillesheim http://www.hillesheim.org/geopfad/gpindex.htm

Stand

Letzte Bearbeitung: 08.08.2013

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