Datenbank der Kulturgüter
in der Region Trier





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Heimatmuseum

Prüm, Gemeinde Prüm
Tiergartenstraße 54

Beschreibung

Stadtmodell, Eisenguß, Geschichte der Klöster, Druckerei, Spielzeug, Einrichtungsgegenstände zw. 1780 und 1950, Öfen, Trachten, Landwirtschaft, Handwerk etc. > Eines der größten Museen der Eifel -, das in die Geschichte und Kultur der Westeifel einführt und darüber hinaus noch vieles andere Sehenswerte bringt, besuchen. Das erste Prümer Museum - eröffnet 1929 - ist im 2. Weltkrieg verloren gegangen. Wieder eröffnet wurde es 1973, in die jetzigen Räume - einem Teil des ehemaligen Krankenhauses - kam es 1988. Das Museum gliedert sich in sechs Abteilungen- In der Eingangshalle findet man etliches ' das mit Eisen beziehungsweise Eisenguss zu tun hat: Taken-, Ofen- und Kaminplatten, eine Glocke von 1746, Eisenträger des 19. Jahrhunderts, außerdem eine Druckmaschine, eine Schrotmühle, eine Kirchturmuhr von 1826 und ein Modell des Bahnhofs Prüm 1916. Im Flur wird versucht, die Geschichte der klösterlichen Einrichtungen - Abtei Prüm, Stift Prüm und Abtei Niederprüm - deutlich zu machen. Eine Setzmaschine von 1901 und Schreibmaterial aus vergangenen Zeiten leiten über zu den Prümer Zeitungen. - Ein Raum ist Wechselausstellungen vorbehalten, ein anderer birgt eine Dorfkneipe, wieder ein anderer die kleine Museumsbibliothek. Im Treppenhaus wird die Geschichte des Prümer Landes in Karten, Bildern und Texten von der Frühzeit bis in unsere Tage aufgezeichnet. Die 1. Etage führt in die Welt der Kinder und lässt manche Erinnerung wieder wach werden: Spielzeug, vor allem Puppen aus Holz, Papiermache, Porzellan, Biskuit, Stoff, Zelluloid und Venyl, vor allem aus dem Puppenland Thüringen und aus bekannten französischen Firmen. Hinzu kommen Souvemrpuppen aus allen Teilen der Erde, Puppenwagen, Teddys, Steiftiere, Puppenstuben und -läden, verschiedene Puppentheater und allerlei Bubenspielzeug. Im Flur sind Kinder- und Jugendbücher zu finden, Schaukelpferde und Roller. Ein Raum zeigt alte Sportgeräte, ein anderer die Klosterschreibstube mit Fotos von Buchmalereien aus acht Prümer Codices, die heute in Madrid, Paris, Rom, Manchester, Berlin, Koblenz und Trier aufbewahrt werden. Die 2. Etage beginnt mit Hutmacherei, Kürschnerei, alten Türen, Herden und Öfen sowie einer Kinderwagensammlung. Im kirchlichen Raum befinden sich Grabkreuze, Altäre, Kirchenbänke, (1700), Messgewänder u.a. Der Flur führt in die Wohnwelt vom 18. Jahrhundert bis in die 50er Jahre: Schlafraum um 1780, Wohnraum aus der Empirezeit um 1800, der Gründerjahre um 1870, aus der Jugendstilzeit um 1900, Küche um 1900, Wohnraum der 20er Jahre, Radios der 20er Jahre bis etwa 1960. Alles was zum Kaffeetrinken gehört seit der Frühzeit. Vervollständigt das Bild. Die 3. Etage, die sich über das ganze Haus erstreckt, zeigt Beispiele aus der Landwirtschaft und dem Handwerk (Schreinerei, Drechslerei, Schmiede, Töpferei. Färberei Schürmacherei, Gerberei, Weberei, Stellmacherei, Ziegelei, Imkerei, Sattlerei); hinzu kommen Dienstleistungsbetriebe (Tante Emma-Laden, Marktstand, Apotheke, Eisenbahn, Post, Schule, Bader, Barbier bis hin zur Feuerwehr), außerdem bäuerliche Küche und ein Wohnraum, Waschküche, Butter- und Käsezubereitung, ein Raum mit kirchlicher Volkskunde (u.a. Geschichte des Heiligenbildes) und ein Erinnerungsraum an das ehemalige Krankenhaus. Telefon: 06551 / 943-202 oder 06551 / 3173 Träger: Verbandsgemeinde Prüm Leitung: F. Faas

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Bildungsstätten / Museen
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.418622
lat: 50.208756
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.pruem.de/

Datenquelle

Kremb/Lautzas: Landesgeschichtlicher Exkursionsführer Rheinland-Pfalz, Bd.2, 1991; Verlag Arbogast, 6756 Otterbach

Bildquellen

1 Bild: Internet

Stand

Letzte Bearbeitung: 14.12.2008

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