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Sankt Firminus, Quirinus und Ferrutius (1)

Masholder, Gemeinde Bitburg
Zur Heide/Burengasse

Katholische Filialkirche Filialkirche

In einer Urkunde aus der Mitte des 12. Jahrhunderts wird eine Kirche für Masholder genannt. Der heutige Bau stammt aus dem Jahre 1808, wie die Datierung auf dem Keilstein des Eingangsportals ausweist. Er steht auf einer Anhöhe in dem noch weitgehend erhaltenen Kirchhof, der teils von alten Gehöfen umstanden und teils von einer steilen Bruchsteinmauer aus Sandstein eingefriedet wird. Der Baumbestand, darunter eine große Linde, wertet den Platz zusätzlich auf. Die Filialkirche, ein lang gezogener, einfacher Saalbau von nur zwei Fensterachsen mit dreiseitigem Chorschluß besitzt über der Westfront einen verschiefertem Dachreiter. Im Inneren leitet eine breite Voute zu der flachen Decke über. Das Voutengesims und die Leiste des Deckenspiegels sind die einzigen Gliederungselemente. Bäuerliche Holzplastiken des heiligen Nicetius und des heiligen Eligius aus dem 18. Jahrhundert stehen im Chor, ein spätbarocker Engel hängt über der Eingangstür. Erwähnung verdienen auch drei Terrakotta-Figuren der Patrone - entstanden um die letzte Jahrhundertwende - und Reliefs des Kreuzwegs aus dem gleichen Material von 1909. Die vier Fenster der beiden Längsseiten stammen aus dem Jahre 1951 und verwenden ältere, nazarenische Scheiben mit Abbildungen der Muttergottes, des heiligen Josef, des heiligen Wendelin und der heiligen Notburga. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1808
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.515003
lat: 49.94976
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

Stadt Bitburg im Internet http://www.bitburg.de/

Datenquelle

[1] Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes. Sondernummer 8/9 1992. Fotos: Heinz Drossard. http://www.gak-bitburg.de/bericht/Heft_8_9.pdf

Bildquellen

1 Bild: Heinz Drossard in: Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes.

Stand

Letzte Bearbeitung: 29.03.2005

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