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Sankt Appollonia (3)

Idesheim, Gemeinde Idesheim
Hauptstraße

Katholische Filialkirche

Das Dorf wird mit seiner Kapelle erstmals 844 urkundlich genannt. Altester Bauteil ist das spätgotische Erdgeschoss des Ostturms, das seiner ursprünglich zugehörigen Kirche als Chor diente. Seine beiden Obergeschosse stammen von 1717. 1779 wurde das mit platter Ostwand an den Turm schließende, ursprünglich dreijochige Schiff mit seinen Rundbogenfenstern errichtet und 1938 um zwei Joche nach Westen verlängert. Dabei wurden alle Gliederungselemente des Westgiebels - es sind außer dem Eingangsportal noch zwei Horizontalgesimse, Eckquaderungen, die Steingesimse der Giebelschrägen und ein Rundfenster - wiederverwendet. Das zugehörige reich geschnitzte Rokokotürblatt wurde 1979 gestohlen und ist inzwischen durch eine originalgetreue Kopie ersetzt. Drei Köpfchen und ein betendes Männlein tragen das Kreuzgratgewölbe des Turmuntergeschosses, in dem sich noch eine spätgotische Sakramentsnische der Zeit um 1500 erhalten hat. Eine Flachdecke über breiter Voute deckt den heute fünfachsigen Saalbau. Der Hochaltaraufsatz - ein neuromanischer Schreinaltar mit drei Figurennischen - wurde bereits 1948 abgebaut, er fand aber 1980 erneut Aufstellung. Aus den ersten Nachkriegsjahren stammen auch die heutigen Holzfiguren der Vierzehn Nothelfer auf der Ostwand. Die klassischen Patrone sind durch neuere Heilige - etwa Don Bosco - ersetzt. Sie stammen aus dem Atelier Mettler, Morbach. 1948 wurden auch die Verglasungen - sie tragen Darstellungen von besonders auf dem Lande verehrten Heiligen - beschafft. Fenster und Heiligenfiguren wurden seinerzeit mit Naturalien bezahlt. Die aufgemalten Säulen sind eine freie Zutat der Restaurierung von 1979/80, in deren Folge auch die heutigen Kirchenbänke entstanden. Die Mensa des Zelebrationsaltars verwendete Teile einer Kommunionbank, die aus dem Pfarrort Ittel stammt. 1988 wurde das Äußere der Kirche restauriert. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1717
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.574052
lat: 49.87468
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.bitburgerland.de/index.php?id=367

Datenquelle

[1] Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes. Sondernummer 8/9 1992. Fotos: Heinz Drossard. http://www.gak-bitburg.de/bericht/Heft_8_9.pdf

Bildquellen

1 Bild: © Helge Rieder, Konz, 2002

Stand

Letzte Bearbeitung: 11.11.2003

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