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Bauschertsmühle am Oberemmeler Bach

Bauschertsmühle, Gemeinde Konz

Beschreibung

Oberemmel tritt im Urbar von 1200 als große Vilikation in Erscheinung, deren Eigenländer und Mansen sich über viele Fluren erstrecken. Umfangreiche Eigenländer lagen im Bereich von Buschir (Bauschertsmühle, ca. 1 km westlich Oberemmel), ein salisches Gut in Hart (nicht identifiziert). [1] Altes Wohnhaus mit Mühlenteil. Westlich der beiden am Mühlgraben gelegenen Mühlen; verputzter Schieferbruchsteinbau, der Wohnhaus und Mühle unter einem Dach vereinigt, die weiteren Gebäude von Anfang des 20. Jahrhunderts bzw. neu. Die dem Aussehen nach aus dem 19. Jahrhundert stammende zweigeschossigen Gebäude über fast quadratischem Grundriß wurde später, erkennbar am Mauerwerk, um einen Giebel und um einen Kniestock erhöht. Am Wohnteil haben sich Fensterläden und Fenster im Obergeschoß sowie die innere Aufteilung entlang des mittelerschließenden Ganges erhalten. Die zuletzt 1929 erneuerte Technik des Mahlwerkes ist gänzlich erhalten, das eiserne Mühlrad von 4,8 m Durchmesser in einem erneuerten Pultdachanbau. Von großer Seltenheit im Kreisgebiet ist der betriebsbereite Zustand der technischen Anlage, die als eine der letzten ihrer Art ein technisches Denkmal darstellt. Zugleich hat die Nachfolgerin die im 16. Jahrhundert genannten alten Mühle als dem Kloster Sankt Maximin gehörende Bannmühle auch ortsgeschichtliche Bedeutung. [2]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Technische Bauten und Industrieanlagen / Mühlen
Zeit:
1200
Epoche:
Gotik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.612147
lat: 49.657093
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Bauschertmühle

Internet

http://www.konz.de

Datenquelle

[1] Thomas Gießmann: Besitzungen der Abtei Sankt Maximin vor Trier im Mittelalter. Wissenschaftlicher Verlag Trier, 1990. ISBN 3-922031-93-5 [2] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg, 12.1 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994

Bildquellen

1 Bild: © Georg Pallaske, Tawern, 2017. www.georgpallaske.de

Stand

Letzte Bearbeitung: 12.12.2017

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