Datenbank der Kulturgüter
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Fellericher Mühle

Fellerich, Gemeinde Tawern

Beschreibung

Im Tal des Albaches Fellericher Mühle, stattlicher Walmdachbau; Vereinigung von Mühle und Wohnhaus ohne außen sichtbare Scheidung oder Funktionshinweis in einem an das Vorbild von Herrenhäusern anknüpfenden Baukubus. Zum gepflasterten Hof, Fassadenausbildung mit knapp vorfluchtenden Mittelrisalit, den über dem umlaufenden steinernen Traufgesims ein Zwerchgiebel mit kleinem Lünettenfenster abschließt. Die Fensterreihung allseitig gleich; rundbogige Fenstereinfassungen mit Scheitelstein im Erdgeschoß, hohe Rechteckfenster im Obergeschoß. Den Kniestock des Trockenspeichers belüften Rechteckfenster, an den Seitenfronten je ein mittleres Lünettenfenster. Das schiefereingedeckte Walmdach von kleinen Dachhäuschen belichtet. An der bachseitigen Front ist, bedingt durch die Hanglage, eine dreigeschossige Front ausgebildet, die zusätzlich von einem in drei Rundbögen geöffneten Sockelgeschoß für den Ablauf des Mühlgrabens gehoben wird. Interessant die innere Einteilung, da die Wasserkammer inmitten des Hauses untergebracht war und linker Hand über zwei Achsen das Mahlwerk anschloß; Teile der Technik sind vorhanden. Die verbleibenden vier Fensterachsen bilden den Wohnteil, in dem sich geometrische Deckenstuckleisten dieses Jahrhunderts erhalten haben. Vorhanden auch die Fensterläden des Erdgeschosses und die zum Teil erneuerten Fenster. Das 1836 nach dem Brand des Vorgängerbaus neu erbaute Mühlenanwesen ist in seinem harten Klassizismus, besonders aber wegen seiner baulichen Organisation von besonderem Rang im Kreisgebiet.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Technische Bauten und Industrieanlagen / Mühlen
Zeit:
1836
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.505857
lat: 49.678916
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Beim Mühlenpfädchen

Internet

http://www.tawern.de/

Datenquelle

http://www.region-trier.de

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 14.10.2009

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