Datenbank der Kulturgüter
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Ehemalige Laymühle (1)

Laymühle, Gemeinde Speicher

Beschreibung

Die Laymühle liegt in einem Trockental, das früher wohl den Unterlauf des Kallenbachs aufnahm. Zur Anlage der Mühle wurde der inzwischen direkt zur Kyll durchgebrochene Bach gestaut und mit Hilfe eines Mühlgrabens wieder in das ursprüngliche Tal geleitet. Die damit bewirkte Verkürzung gegenüber dem Flussbogen um das Layknöpfchen ergab eine Höhendifferenz von mehreren Metern, sodass die Laymühle als einzige Mühle im unteren Kylltal oberschlächtig angelegt werden konnte. Das im frühen 19. Jahrhundert erbaute Mühlengehöft ist ein lang gestrecktes Quereinhaus quer zum Tal mit der Abfolge Mühle-Wohnteil-Scheune-Stall. Weitgehend unverändert mit originalen Türflügeln an Mühlen- und Wohnteil, das heute entfernte Mühlrad war vor der nördlichen Giebelseite angeordnet. Noch völlig erhalten sind auch die ungewöhnlich aufwendigen Anlagen zur Wasserführung, die durch ihr sorgfältiges Mauerwerk aus großen Rotsandsteinquadern bestechen. Ein steingefasster Erdwall zieht den Kallenbach an den östlichen Talrand heran, wo ein Stauwehr die Abzweigung des Mühlgrabens ermöglicht. Da die oberschlächtige Mühle keine großen Wassermengen benötigte, konnte der Graben als schmale, ebenfalls massiv gefasste Rinne am Hang entlanggeführt werden. Ein Abschlagsgraben parallel zum Kallenbach diente angeblich zur Wiesenbewässerung; bei seiner Mündungsstelle in die Ufermauer unterhalb der Straßenbrücke trägt ein Quader das Wappen der Grafen von Kesselstatt, die Initialen GVK und die Jahreszahl 1822.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Technische Bauten und Industrieanlagen / Mühlen
Zeit:
Frühes 19. Jahrhundert
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.631592
lat: 49.949282
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Laiknöpfchen

Internet

http://www.vg-speicher.de/gemeinden/speicher

Datenquelle

Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.1 Wernersche Verlagsgesellschaft

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 21.12.2006

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