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Demerathermühle am Uessbach

Demerathermühle, Gemeinde Demerath

Beschreibung

[...] Mit großer Wahrscheinlichkeit ist der Ort jedoch wesentlich älter als diese erstmalige urkundliche Erwähnung. Dies ist aus den später geschilderten Funden in der Gemarkung zu schließen. Die Endung -rath deutet auf eine Rodung hin, die in den damals noch dichten Wäldern der Eifel angelegt worden ist, und die Vorsilbe Diemund- des ältesten Namens gibt einen Mann namens Thiomund an, der vielleicht die Rodung angelegt oder sie als erster bewohnt und bebaut hat. Landesherr war immer der Kurfürst von Trier. Das Erzstift hatte zeitweise mehrere adlige Familien mit Gütern in Demerath belehnt, welche aber dem Erzstift nach und nach wieder anheim fielen, so im Jahre 1591 das Lehn der von Orley, 1608 das der von Wassenberg und 1623 das Lehn der von Monreal. Demerath hatte eine freie Bannmühle. Sie gewährte einem Verfolgten drei Tage und sechs Wochen freien Aufenthalt und Sicherheit vor dem Zugriff der Verfolger (siehe Weisthum von 1578). Die Demerather Mühle ist noch gut erhalten und wird noch bewohnt. Sie ist ein beliebtes Wanderziel. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Technische Bauten und Industrieanlagen / Mühlen
Zeit:
Circa 1500 bis circa 1700
Epoche:
Renaissance

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.968838
lat: 50.163509
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: In der Mühlenwies

Internet

http://www.michls.de/demerath/demerath.html

Datenquelle

[1] Festschrift "900 Jahre Demerath", 27. bis 29. Juni 1975, Verfasser wohl Bürgermeister Manfred Kordel.

Bildquellen

1 Bild: http://www.daun.de/vgv/tourist/galerie/index.html

Stand

Letzte Bearbeitung: 04.12.2003

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