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Brucher Ölmühle an der Salm

Bruch, Gemeinde Bruch
Schulstraße 1

Ölmühle / Molitorsmühle

Das Mühlrad an der denkmalgeschützten Ölmühle in Bruch ist nach aufwendiger Restaurierung wieder funktionsfähig. Die Ölmühle stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und kann nach Rücksprache mit den Eigentümern besichtigt werden. [Kreisjahrbuch Bernkastel-Wittlich 1998] Die Mahlmühle von Bruch ist eine der ältesten Salmmühlen. Bereits im Freiheitsbrief für das Tal Bruch aus dem Jahre 1284 wird sie schon als Bannmühle, wie sie schon immer vorhanden war, bezeichnet. Im Jahre 1882 teilte sich die Brucher Mühle bereits in folgende Betriebsbereiche auf: 1 Mahlmühle, 1 Ölmühle und 1 Sägemühle. Bereits 1909 hatte der Müller Molitor einige Privatgebäude neben seinen Mühlenbetrieb mit elektrischer Energie versorgt. Im Jahre 1913 schloss die Gemeinde Bruch mit dem Mühlenbesitzer einen Vertrag zur Belieferung des Dorfes mit elektrischer Energie ab. Dieser ging im Jahre 1930 auf das RWE über. Der Mühlenbetrieb wurde Mitte der 1950er Jahre eingestellt. Die Mahlmühle und das Sägewerk wurden zu Wohngebäuden umgestaltet. Die Ölmühle ist in ihrer baulichen Struktur noch heute vollkommen erhalten und wurde in den Jahren 1984/85 einschließlich der gesamten Mühlentechnik umfassend renoviert und instand gesetzt. [Günter Hesse, Andreas Wisniewski: Wittlich-Land. Geschichte einer Verbandsgemeinde zwischen Vulkaneifel und Mosel. Hrsg. Verbandsgemeinde Wittlich-Land 1990.] Bereits 1284 urkundlich erwähnt, vermutlich 1558 neu erbaut, als der letzte Ölmüller aus dem I. Weltkrieg nicht mehr zurückkam, wurde das Mahlwerk nur noch gelegentlich zum Mahlen genutzt und 1954 endgültig stillgelegt, heute kann man das Mahlwerk mit Kollergang und seinen zwei Läufersteinen, Wärmeofen und Presse, die alte Kammer des Mahlknechtes mit Einrichtung vorfinden [Tag des offenen Denkmals 14. September 2008. http://www.tag-des-offenen-denkmals.de]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Technische Bauten und Industrieanlagen / Mühlen
Zeit:
1284
Epoche:
Gotik

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.784175
lat: 49.955966
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Mühlengarten

Internet

http://www.bruch-eifel.de/

Datenquelle

Kreisjahrbuch Bernkastel-Wittlich 1998 und Günter Hesse, Andreas Wisniewski: Wittlich-Land. Geschichte einer Verbandsgemeinde zwischen Vulkaneifel und Mosel. Hrsg. Verbandsgemeinde Wittlich-Land 1990. Tag des offenen Denkmals 14. September 2008. http://www.tag-des-offenen-denkmals.de

Bildquellen

1 Bild: Kreisjahrbuch Bernkastel-Wittlich 1998
2 Bild: Bildarchiv der Verbandsgemeinde Wittlich-Land

Stand

Letzte Bearbeitung: 02.01.2010

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