Datenbank der Kulturgüter
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Sankt Wendelinus

Gondorf, Gemeinde Gondorf
Kirchstraße 6

Katholische Filialkirche

Für das urkundlich 1136 erstmals erwähnte Gondorf ist eine Kapelle erst 1570 belegt. Der heutige Bau wurde 1846 / 50 am südwestlichen Ortsrand errichtet. Die dreiachsigen Längswände und der eingezogene dreiseitig schließende Chor wirken mit den hochrechteckigen Wandfeldern, die ein Blendbogenfries auf Lisenen ausbildet, und den Rundbogenfenstern ganz neuromanisch. Die Eingangsfront ist durch das Rundbogenportal, ebenso schließende Fenster und ein Kreisfenster in drei Geschosse gegliedert. Ihre Eckvorlagen reichen über die Traufe hinaus und tragen kleine Spitzhelme. Den gebrochenen Giebel bekrönt ein Dachreiter. Im Innern tragen breite Pfeiler und Konsolen das Stichkappengewölbe. Bei der Restaurierung 1991 / 92 wurde die schöne Innenraumfassung aus der Zeit um 1925 eines Kirchenmalers aus Ettelbrück / Luxemburg wieder hergestellt. Sie ist zumeist in warmen Rot- und Ockertönen gehalten, zu denen grau-grüne Absetzungen in angenehmem Kontrast stehen. Stilistisch zeigt sie noch Einflüsse des Neorokoko, aber auch schon solche der damals modernen Kunst des Art Deco. Aus der Erbauungszeit stammen Empore und Beichtstuhl, etwas jünger sind der neuromanische schlichte Altar und die Kreuzwegstationen. [1]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1846-50
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.617639
lat: 49.969177
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

https://de.wikipedia.org/wiki/Gondorf

Datenquelle

[1] Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitb urger Landes. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes. Sondernummer 8/9 1992. Fotos: Heinz Drossard. http://www.gak-bitburg.de/bericht/Heft_8_9.pdf

Bildquellen

1 Bild: Heinz Drossard in: Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes.
2 Bild: Josef Junk, 2009. www.josefjunk.de/

Stand

Letzte Bearbeitung: 26.05.2014

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