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Ehemaliges Gebäude Grabenstraße 2

Mitte-Gartenfeld, Gemeinde Trier
Grabenstraße 2

Beschreibung

Grabenstraße 2 wurde 1822 von dem Krämer Beer in neuem Alignement errichtet. Die Auffassung der Fassade ist in ihrer flächigen Art, die auch die Wandpfeiler im Obergeschoß in ihrer Flächigkeit beläßt und nicht mit Pilastern aufdoppelt, sowie der zurückhaltenden Simsausbildung ähnlich Neustraße 15. Einziges Relief sind die ebenfalls flächig wirkenden Lünetten sowie die kaum spürbare Vorziehung der beiden Mittelachsen und das leichte Sims. Das Haus zeigt Ähnlichkeit mit Fleischstraße 12 in der Ausbildung der Fächerlünette sowie den plastischen Masken. Die Serliana findet sich im selbem Bezug zu den mittleren Achsen an Wolffs Laurentiusschulbau in der Liebfrauenstraße von 1836. Eine Schmückung der Unterseite des Dachüberstandes als Kassettierung oder Rosetten zwischen sichtbaren Sparren findet sich nur an den Gebäuden Neustraße 15, Grabenstraße 2 und Simeonstraße 54. Erhaltungszustand: nicht erhalten Hausnummerierung: 1784: 78 1851: 189 Baumeister (zugeschrieben): Johann Georg Wolff (Kreisbaukonduktor und später Bauinspektor sowie bis 1848 Stadtbaumeister) Geboren: 7.3.1789 in Trier Gestorben: 31.8.1861 Weitere (erhaltene) Bauten: u.a. Kasinogebäude am Kornmarkt, Hauptzollamt am Johanniterufer 1-3 und das Königlich Preußische Gefängnis, heute Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum.

Einordnung

Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Wolff, Johann Georg (Stadtbaumeister), Trier [1789-1861]; zugeschrieben.
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wohn- und Wirtschaftsgebäude / Bürgerliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Zeit:
1822
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.64136
lat: 49.756205
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet

http://www.drzimmermann.info/ http://www.drzimmermann.info/

Datenquelle

Michael Zimmermann: Klassizismus in Trier. Die Stadt und ihre bürgerliche Baukunst zwischen 1768 und 1848. WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier, 1997. ISBN 3-88476-280-X

Bildquellen

1 Bild: Prof. Wilhelm Deuser, Sammlung Stadtarchiv Trier.

Stand

Letzte Bearbeitung: 14.08.2004

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