Datenbank der Kulturgüter
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Sankt Ignatius und Sankt Franz Xaver

Halsdorf, Gemeinde Halsdorf
Hauptstraße

Katholische Filialkirche

Weiter in die Vergangenheit zurück als die erste - unsichere- urkundliche Nennung von Halsdorf von 798 / 99 reichen Reste einer kleinen dreischiffigen Holzpfostenkirche des 7. Jahrhunderts. Sie wurden beim alten Friedhof - er lag in Richtung Olsdorf - ausgegraben. Eine Kapelle wird zuerst im Jahre 1666 genannt, der heutige Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert beziehungsweise von 1963. Der zweiachsige Saalbau mit dreiseitig schließendem Chor und einem Dachreiter im Westen wird von Rundbogenfenstern mit Kämpfer- und Keilsteinen belichtet. Sein profiliertes Türgewände wurde bei der Kirchenerweiterung des Architekten Bert Emmerich aus Bitburg von der alten Westwand seitlich in den Erweiterungsbau versetzt. Dieser verlängert das Schiff um ein Drittel, besitzt eine Empore und - Wie heute auch der Altbau - eine flache, holzverkleidete Tonnenwölbung. Der hölzerne frühbarocke Säulenaltar rahmt eine Figurennische des späten 18. Jahrhunderts. Um 1920 entstand in neubarocken Formen das Südwestfenster mit demIsidor. Das Marien- und Michaelsfenster sind Arbeiten von Rudi Schillings von 1952. [1] Der Erbauer dieser ersten Kapelle war ein gewisser Johann Doemer (Diemer), der nur wenige Jahre nach dem 30jährigen Krieg, der Krankheit, Not und Verwüstung über die Region gebracht hatte, "auf seine Kosten" eine Kapelle in Halsdorf errichten ließ. Zudem vermerkt Klaus Hamper (Chronik von Mettendorf):" Zum Unterhalt der Kapelle und des Gottesdienstes werden 1668 mehrere Ländereien zur Verfügung gestellt." [2]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Kapellen
Zeit:
18. Jahrhundert
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.374243
lat: 49.929379
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf dem Gürtel

Internet

https://de.wikipedia.org/wiki/Halsdorf

Datenquelle

[1] Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes. Sondernummer 8/9 1992. Fotos: Heinz Drossard. http://www.gak-bitburg.de/bericht/Heft_8_9.pdf [2] Albert Dimmer, Mersch, G.D. de Luxembourg: 2011.

Bildquellen

1 Bild: Heinz Drossard in: Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes.

Stand

Letzte Bearbeitung: 25.11.2011

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