Datenbank der Kulturgüter
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Niederzerfer Mühle an der Ruwer

Dürrwiese, Gemeinde Zerf
Mühlenflur 37

Beschreibung

Die am Ortsrand von Zerf an einem Mühlgraben der Ruwer gelegene Mühle reicht in ihrem Kernbau in die 1820er Jahre. Ursprünglich war die Mühle in Besitz zweier Familien, von denen die eine die Mahlmühle (Mühle Leistenschneider), die andere Familie die Schneidemühle (Mühle Bruch) betrieb. Es wurde zu dieser Zeit ca. 1 Tonne Getreide am Tag gemahlen. Die Familie Leistenschneider bewohnte das kleine Gebäude (auch Knechtshaus genannt), das noch heute einen Pütz (Brunnen) beherbergt, der angebaute Backofen wurde leider vor einigen Jahren abgerissen. In den 1920er Jahren übernahm Fam. Marx die Mahlmühle. Die Schneidemühle stand bis 1945 still. Familie Berger nahm sie wieder in Betrieb und bearbeitete 1 Festmeter Holz am Tag. Die Technik der Mahlmühle wurde von 1945 – 1950 vollkommen erneuert. Bis 1945 wurde das Getreide mit Mahlsteinen gemahlen. Walzenstühle mit Rundsichter und Plansichter stellten Anforderungen an das vorhandene Raumangebot. So entstand 1945 der turmartige Aufbau über dem alten Dach der Mühle zur Unterbringung der neuen Technik. Die Schneidemühle wurde 1959 von Peter und Agnes Marx übernommen und zur Scheune umgebaut. Bis 1960 wurde die Schneidemühle von dem alten Mühlrad (Wasserrad) angetrieben. Danach wurde stattdessen ein Elektromotor eingebaut, der fortan das Wasserrad ersetzte. 1965 begann man mit der Renovierung des Wohngebäudes. Die alten Holzbalkendecken wurden durch Fertigdecken ersetzt, eine neue Treppe, sowie neue Fenster und Türen wurden eingebaut. 1968: Stilllegung der Mühle und Einstellung des Mahlbetriebes. 2009: Im September 2009 erwirbt Wolfgang Pester (wolle) die Mühle mit samt der zugehörigen Wiesen. Es sollen an der Mühle mehrere Wohnungen und ein Zentrum für die Pfadfinder mit einem Großen Saal zum Feiern entstehen. Auch können sich später Gruppen hier einmieten um ihre Freizeit zu gestalten. Die Wiesen der Mühle können für große Lager angemietet werden.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Technische Bauten und Industrieanlagen / Mühlen
Zeit:
1820
Epoche:
Klassizismus

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.688199
lat: 49.608213
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Bei der Schneidmühle

Internet

http://www.niederzerfermuehle.de

Datenquelle

http://www.niederzerfermuehle.de

Bildquellen

Stand

Letzte Bearbeitung: 25.03.2014

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