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Köhlerkreuz am Pilgerweg

Burbach, Gemeinde Burbach

Beschreibung

Im Kyllwald, an der "Pilgerstraße" zwischen Neuheilenbach und Weißenseifen: Kleines, spätbarockes Balkenkreuz in mächtigem Fundamentstein. Auf dem etwas breiteren Sockel außer der Jahreszahl 1776 der Name TEADORUS ROMA. Die Vorderseite des Kreuzes fast ganz durch das ornamental gestaltete IHS-Zeichen und eine Glockenblumenblüte bedeckt, doppelt gespaltene Balkenenden. [...] Das Kreuz verdankt seine Errichtung der hier vorbeiziehenden Pilgerstraße aus der Nordeifel zur Trierer Abtei Sankt Matthias. [1] Köhlerkreuz am Pilgerweg. Mitten im Walde, links der Pilgerstraße, steht in Richtung auf Weißenseifen zu in der Nähe der Jagdhütte ein kleines Sandsteinkreuz. Es ist mit sockelstein nur 1,40m hoch und steht 10 m vom Weg entfernt. Roter Sandstein. Der Sockelstein schaut 40 cm aus der Erde hervor. Auf dem kurzen Schaft steht die etwas unklare Inschrift: ANNO 1776 TEADO RVS ROMA Das Abschlußkreuz mit dem JHS-Zeichen im Schnittpunkt der Kreuzbalken, in einem Kreis stehend. Darüber ein Herz mit drei Nägeln und darunter eine hängende Glockenblume. Ob es ein Unklückskreuz ist? Im Volksmund heißt es Köhlerkreuz. [2] Der Köhler Theodor Romag (* 11.10.1715 in Mürlenbach) stirbt am 2.9.1775 beim Versuch, seinen in Brand geratenen Holzmeiler zu löschen. (Quelle: Becker, Werner, Familienbuch der Pfarrei Mürlenbach vor 1803, Köln 2016, # 1236, Fußnote 1, bezogen auf Becker, Ernst, Denkmäler in und um Mürlenbach, 2012, S. 98). [3]

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Bildstöcke und Kreuzwegstationen
Zeit:
1776
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.557462
lat: 50.130328
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Kyllwald

Internet

http://www.burbach-eifel.de/

Datenquelle

[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.1 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994. ISBN 3-88462-081-9 [2] Wegekreuze und Bildstöcke im Kreis Prüm, Amt Schönecken. beschrieben von Georg Jakob Meyer, Trier, 1958. [3] Edgar Durry, Hamburg, 2017.

Bildquellen

1 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2015.
2 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2015.
3 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2015.
4 Bild: © Helmut Bauer, Trier, 2015.

Stand

Letzte Bearbeitung: 04.06.2015

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