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Gehöft

Irsch, Gemeinde Bitburg
Irscher Hof 2

Beschreibung

Zu dem großen Gehöft gehört neben Scheune und drei freistehenden Gebäude auch eine private Kapelle. Das Wohnhaus entstand in der ersten Hälfte des 18 Jahrhunderts. Es wird in der Mitte seiner zum Hof gelegenen Giebelwand axial von einem geohrtem Portal erschlossen. In der Stube profilierten Deckenbalken rahmt ein wenig jüngerer Schrank die Takennische. In dieser saß wahrscheinlich die 1733 nach einem Modell von 1702 in der Eichelhütte (zwischen Eisenschmitt und Himmerod an der Salm) gegossene Platte mit dem Bild des Sündenfall. Diese befindet sich jetzt außen der neben der Haustür. Das Haus gegenüber wird von zwei langgestreckten Wirtschaftstrakten umfasst. Der nördliche wurde nach dem Kriege aufgestockt. Über der Stalltür ist die Jahreszahl 1728 zu sehen. Die aus der Flucht vorspringenden Scheune ist über dem hinterem Tor mit 1812 datiert. Die gegenüberliegende Scheune entstand laut Inschrift auf dem Giebelfenster im Jahre 1858. Die Initialen verweisen auf die Erbauer Matthias Müller und Elisabeth Jacobs, deren Namen auch der große Trog mit der Jahreszahl 1865 vor dem Haus trägt. Das Nebengebäude oberhalb des Wohnhauses, das um die Mitte des 19 Jahrhunderts. Errichtet wurde, umfasst ein Backhaus mit darüber gelegener Gesindewohnung und einen Keller.

Einordnung

Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wohn- und Wirtschaftsgebäude / Bäuerliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Zeit:
Erste Hälfte des 18. Jahrhunderts
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon:   6.557342
lat: 49.986749
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Diedrichsfeld

Internet

Stadt Bitburg im Internet http://www.bitburg.de/

Datenquelle

Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.2 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994. ISBN 3-88462-132-7

Bildquellen

1 Bild: © Norbert Schnitzler, Aachen, 2006. http://www.norbert-schnitzler.de/

Stand

Letzte Bearbeitung: 06.02.2007

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